Marcel Reich-Ranicki wird am staatsoffiziellen Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus die Gedenkrede im Bundestag halten. (Mehr zur Rede siehe unten*)
Foto: Mahnmal für die Opfer des Nationalsozialismus von Hans Wimmer am nordwestlichen Treppenturm der Paulskirche in Frankfurt am Main, Germany
Der 27. Januar 1945 war zwar leider noch nicht der Tag der Befreiung vom Hitlerfaschismus, doch der Tag der Befreiung des KZ Auschwitz durch die Rote Armee der damaligen Sowjetunion ist ein Tag des Gedenkens an die Opfer des deutschen Faschismus, ein nationaler Gedenktag insbesondere in der BRD fuer die Opfer des Nationalsozialismus im sog. Holocaust, der Shoa.
Zuerst wurde das Hauptlager Monowitz am Vormittag des 27. Januar 1945 von den Einheiten der 60. Armee der I. Ukrainischen Front unter dem Oberbefehl von Generaloberst Pawel Kurotschkin befreit.
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Das Chinesische Neuhjahrsfest 春节 chūnjié oder Frühlingsfest 农历新年 nónglì xīnnián am 23. Januar verabschiedet das Jahr des Hasen 辛卯 und läutet das Jahr des Drachen, genauer des Wasser-Drachens 壬辰 ein. In China gilt der Drachen als positiv besetztes Glückssymbol und Chinas Kaiser verstanden sich als Söhne des echten Drachen (siehe auch: 2012: The Chinese Year of the Dragon … some infos and pics)
Ich wünsche Euch allen: 新年快乐 – Xīnnián kuàilè – Frohes Neues Jahr!
Wie in jedem Jahr bemühen sich mehrere hundert (!) Millionen Menschen in China zu ihren Familien zum wichtigsten Fest des Jahres zu gelangen, was immer wieder eine xtreme logistische Herausforderung ist. In diesem Jahr konnten z.B. die Zugtickets auch per Telefon oder Internet bestellt werden, die endlosen Warteschlangen vor den Ticketschaltern in Peking und anderswo sind dadurch aber nicht verschwunden.
Für einige Debatten hat die chinesische Sondermarke zum Jahr des Drachen gesorgt, für manche scheint sie zu furchteinflößend zu sein, was aber nichts daran geändert hat, daß sie innerhalb kürzester Zeit ausverkauft war. (s. tagesschau.de)
Am Samstag demonstrierten zeitweise bis zu 150 Menschen in der Frankfurter City für Bradley Manning:
“Seit Mai 2010 befindet sich der US-Soldat Bradley Manning in Haft und wird beschuldigt, geheime Informationen an die Enthüllungsplattform Wikileaks weitergeleitet zu haben. Durch die veröffentlichten Informationen wurden nicht nur Kriegsverbrechen bekannt, sondern auch auch weltweite Demokratie- und Transparenzbestrebungen maßgeblich unterstützt.” (www.frankfurter-info.org)
Veranstalter waren die Initiative Free Bradley Manning Rhein-Main zusammen mit Occupy:Frankfurt und der Piratenpartei.

Fotos: “Free Bradley Manning” … “Freiheit für Bradley Manning” – “Verbrechen enthüllen ist kein Verbrechen!”
Es ist schön, ein Buch geschenkt zu bekommen, ein echtes, ein gedrucktes.
Noch viel schöner ist es, dies von der Autorin selbst überreicht zu bekommen. Die Krönung ist allerdings noch eine persönliche Widmung zu bekommen: “für den Bembel”!
Sich dann später bei einem guten Schoppen Ebbelwoi hinsetzen und das Buch lesen ist ein Hochgenuß!
“Tintenklecks und Krakelschrift”:
Danke für dies schöne Geschenk zum Neuen Jahr Claudia!
Der Ort war gut gewählt, das empfehlenswerte Kakao-Kaffee-Haus Nussknacker, ebenso das Datum, der 12.01.2012, zum ersten Blog-Twitter-GOWS-Treffen in Frankfurt. Die Gelegenheit, einmal alte und neue Freund_innen aus dem Netz im sog. “Real Life” zu treffen, ist immer wieder eine anregende Erfahrung. All’ die interessanten und unterhaltsamen Diskussionen und Diskussionsstränge lassen sich gar nicht zusammenfassend wiedergeben, daher nur eine kleine Auswahl von Kritzeleien, die den Weg in meinen Notizblock fanden:
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Der Axel Springer Verlag will also die “Bild” am 23. Juni kostenlos an jeden Haushalt in Deutschland ausliefern lassen, zum 60. Geburtstag des Blattes am 24. 06. – ca. 41 Mio Haushalte “inklusive Werbeverweigerer” sollen mit dieser natürlich nicht werbefreien Dreingabe “beglückt” werden.
“Dabei wird (wohl leider zu Recht) keine Rücksicht auf sog. “Werbeverweigerer” genommen werden müssen. Der Aufkleber “Bitte keine Werbung einwerfen” wird also nichts helfen.” schreibt dazu das StrafrechtsBlog. Dazu fällt einem nur noch Giovanni Trapattoni und seine “Strunz-Rede” ein, angepaßt: “Bild! Was erlaube Bild!?!”
Wer die “Bild” ebenso noch nicht einmal geschenkt haben möchte, dem empfiehlt das StrafrechtsBlog ein Musterschreiben von Andreas Schwartmann (s. PDF) gegen die “Bild”-Zustellung:
“Allerdings kann man dem Axel Springer Verlag die Zustellung der kostenlosen Ausgabe untersagen. Das dürfte zu ganz erheblichen logistischen Problemen führen, insbesondere dann, wenn genug Haushalte sich gegen die Zustellung wehren. Erfolgt diese dann nämlich trotzdem, bestünden entsprechende Unterlassungsansprüche die mittels kostenpflichtigen Abmahnungen oder Klagen durchgesetzt werden könnten. Die ganze Angelegenheit könnte für die BILD dann ziemlich teuer werden.”
Auf meinem Briefkasten prangt neben “Keine Werbung einwerfen!” auch noch der Hinweis “Keine kostenlosen Zeitungen einwerfen!”, daran halten sich sogar wahlkämpfende Parteien, ob das hier auch was nützen würde? Also dann Schreiben aufsetzen und versenden, zusätzlich werde ich noch obiges Bildchen auf meinen Briefkasten pappen! Guter Hinweis via G+ von Andreas Jacob: “Auf dem Schreiben sollte man aber ganz sicher noch vermerken, dass man jeglicher Datenverarbeitung und Weitergabe der personenbezogenen Daten, welche nicht im Zusammenhang mit der Nichtauslieferung steht, widerspricht, und dass die Daten nach Ablauf dieser Aktion vom Verlag gelöscht werden sollen!”
Eigentlich zu viel der “Ehre”, Mühe und Aufmerksamkeit für dieses Blatt, ein Achselzucken und kurzer Gang zur Altpapiertonne sollten reichen, doch wir sollten auch an die bedauernswerten Postzusteller_innen denken, die den Schrott ja letztlich mitschleppen und verteilen müssen und den unnötigen Energieverbrauch und überhaupt ;)Geh’ in Rente “Bild” und verschone uns einfach mit Deinem Elaborat.
Blackout Day am 18. Januar 2012 und das Internet ist an vielen Stellen schwarz, Webseiten sind “abgeschaltet”, d.h. ihr normaler Inhalt nicht sichtbar, aus Protest gegen SOPA (Stop Online Piracy Act) und PIPA (Protect IP Act). Etliche, auch z.T. sehr populäre Webseiten vor allem in den USA haben sich an diesem Online-Protest beteiligt (z.B. Wikipedia-en), aber auch deutschsprachige, so.z.B. der CCC oder in der Blog-Nachbarschaft die Sammelmappe und die Opalkatze. Was SOPA und PIPA bedeuten und was das mit Internetseiten auch außerhalb der USA zu tun hat, siehe z.B. ACTA (digiges: Stoppt ACTA!), läßt sich u.a. hier nachlesen:
Anbei noch einige Screenshot von beteiligten Protest-Seiten, eine kleine #SOPA #PIPA Blackout-Gallery:

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Zwar noch immer kein Schnee in Frankfurt a.M., dafür aber ein sehenswerter Winter-Sonnenuntergang bei knackigen Temperaturen.
Georg Heym: Der Abend
Versunken ist der Tag in Purpurrot,
Der Strom schwimmt weiß in ungeheurer Glätte.
Ein Segel kommt. Es hebt sich aus dem Boot
Am Steuer groß des Schiffers Silhouette.Auf allen Inseln steigt des Herbstes Wald
Mit roten Häuptern in den Raum, den klaren.
Und aus der Schluchten dunkler Tiefe hallt
Der Waldung Ton, wie Rauschen der Kitharen.Das Dunkel ist im Osten ausgegossen,
Wie blauer Wein kommt aus gestürzter Urne.
Und ferne steht, vom Mantel schwarz umflossen,
Die hohe Nacht auf schattigem Kothurne.
Georg Theodor Franz Artur Heym (*30.Oktober 1887 in Hirschberg, Schlesien) starb am 16. Januar 1912 in Berlin, er ertrank als er seinen im Eis eingebrochenen und ertrinkenden Freund Ernst Balcke aus der Havel retten wollte. Heym war Schriftsteller und einer der wichtigsten Lyriker des frühen literarischen Expressionismus. (s. Wikipedia)
Auf einmal aber kommt ein großes Sterben …
Auf einmal aber kommt ein großes Sterben.
Die Wälder rauschen wie ein Feuermeer
Und geben alle ihre Blätter her
Die in dem leeren Luftreich blind verderben.Die Tiere schreien in dem kalten Neste.
Die Raben steigen in die Abendröte.
Und plötzlich darret trocken das Geäste.Die Schiffer aber fahren trüb im Ungewissen,
Auf grauem Strom die großen Kähne treibend
In schiefen Regens matten Finsternissen.Durch leerer Brücken trüben Schall, und Städte
Die hohl wie Gräber auseinanderfallen,
Und weite Öden, winterlich verwehte.Kurz ist das Licht, das Stürme jetzt verdecken.
Und immer knarren laut die Wetterfahnen
Die rostig in den niedern Wolken stecken.Und viele Kranke müssen jetzt verenden,
Die furchtsam hüpfen in den leeren Zimmern,
Zerdrückt im Leeren von den hohen Wänden.
siehe auch Kalenderblatt Deutschlandfunk 16.01.2012: Dichter der Apokalypse
Am 12.01.2012 fand das sicher bald legendäre Blog-Twitter-GOWS-Treffen in Frankfurt im Café Nussknacker (ohne Homepage*, wie sympathisch) statt und och jo, was soll ich sagen, es war einfach ein gelungener Abend (auch wenn ich erst mit Verspätung kam und den nachmittäglichen Anfang leider verpaßt habe).
Danke an Claudia für die Idee und die Organisation, an die netten Gäste und natürlich die Gastgeberin, die extra für uns länger geöffnet hatte. Alles weitere in einem weiterem, ausführlicherem Posting, ich sag’ nur “Vogelspinne auf doppelseitigem Klebeband” und Spinnen haben eigentlich 8 Beine …
*dafür hat das Kakao-Kaffee-Haus Nussknacker jetzt eine Fanpage: http://cafenussknacker.wordpress.com
Vegetarische Fleisch: Im Asialaden gesehen, ein Paradoxon, doch nach kurzem Erstaunen ist es doch nicht so abwegig wie es klingt.
Natürlich ist es kein Fleisch aber fleischähnlich in Konsistenz und Geschmack und übrigens nicht nur vegetarisch sondern auch vegan. Denn als ich las, daß es Saitan 烤麩 sein soll, erinnerte ich mich, daß ich es kenne und ähnliches schon oft in China gegessen habe und sagen muß, es schmeckt!
Es handelt sich bei SaiTan um Weizeneiweiß (Weizengluten) mit fleischähnlicher Konsistenz, es wurde von vegetarisch lebenden Mönchen als buddhistische Fastenspeise kreiiert, auch eine Alternative zu Tofu. In China schreibt sich Saitan oder Seitan traditionell 麵筋 oder vereinfacht 面筋, die im Asialaden verwendete ist die japanische für Jiangnan 烤麩.
SaiTan läßt sich auch selbst herstellen, siehe “Seitan aus Weizengluten selber machen – Schritt für Schritt (unverbissen-vegetarisch.de)” oder “Saitan Grundrezept (rezepte-china.de)“
Der Bembel aka Bembelkandidat wünscht Euch ein Frohes Neues Jahr 2012!!!

Ein frohes Neues Jahr aus Frankfurt oder Bankfurt (noch mit einem #Occupy Camp vor der EZB), der Bembelmetropole am Main. Viel Glück, alles Gute und beste Gesundheit und dem Ebbelwoi einen guten Jahrgang:)
Natürlich gibt es auch an diesem Neujahrstag, einer lieb gewonnen Tradition folgend, frisches, selbst gebackenes Neujahrsbrot, das in gemütlicher Runde den Mittag des Tages wohl nicht mehr erleben wird. Am Nachmittag gibt es dann eine chinesische Teatime mit einer Teerose oder Teeblume 花茶. Der Neujahrsputz darf dann ruhig kommen …
Silvester 2011 – the same procedure as every year:

Natürlich gehört zum standesgemäßen Jahresabschluß DER TV-Klassiker des NDR (hier “Alles zum Kult-Sketch“), kann notfalls auch mal im Web angeguckt werden, z.B. beim NDR oder via Google-Video.
Sehenswert übrigens die ARD-Kurzversion 2011 “Dinner for one feat. Sarkozy und Merkel – Der 90. Rettungsgipfel oder Euros for No One“.
Die vorgeblich “hessische” Variante von “Dinner for One” ist dahingegen nicht zu empfehlen, bleibt beim Original! (Die 2010 nachgelegte HR-Variante “Dinner for One auf Nordhessisch” müßte ich mir mal anschauen, vielleicht ist die ja erträglicher.)
Ein anderer TV-Klassiker an diesem Tag dürfte noch der Sylvesterpunsch von Ekel Alfred Tetzlaff in “Ein Herz und eine Seele” sein (z.B. via YouTube).
Ich wünsche Euch allen:
einen GUTEN RUTSCH und
EIN FROHES NEUES JAHR 2012!

angesichts der z.T. eher frühlingshaft anmutenden Temperaturen im bisheringen Winter verwundert es nicht, wenn im Garten und Park die Blumen blühen, wie z.B. diese Dezemberrose in Frankfurt City, die auf ihre Art für weiße Weihnachten und Silvester sorgt
Sie erinnert natürlich auch an:
Es ist ein Ros entsprungen
aus einer Wurzel zart,
wie uns die Alten sungen,
von Jesse kam die Art
und hat ein Blümlein bracht
mitten im kalten Winter,
wohl zu der halben Nacht …
Merry Christmas – Frohe Weihnachten (oder Julzeit) – 圣诞快乐

Euch allen wünsche ich eine schöne und besinnliche Weihnachtszeit, den Guten nur Gutes, den phösen Phupen die Rute, den Kranken vor allem Gesundheit und den Trauernden ein wenig Trost und natürlich der Menschheit den Weltfrieden!
Trotz frühlingshafter Temperaturen von über +10°C, also keine “weiße Weihnacht” (auch der Chinagarten ist in diesem Jahr grün-braun), wer in Frankfurt einer schönen Tradition lauschen möchte, dem sei wie zum 1. Advent auch heute um 17 Uhr Das Große Frankfurter Stadtgeläut empfohlen, bei einem Spaziergang durch die Innenstadt. Das Geläut fällt in diesem Jahr allerdings etwas leiser aus, denn die Wahrheitsglocke im Turm der Katharinenkirche und die vier Glöckchen des Karmeliterklosters werden schweigen.
Im politisch-lyrischen Adventskalender öffnet sich das 24. Türchen:
24.12.1945: Friedensweihnacht
24.12.1914: Weihnachtsfrieden
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