wie es so hei?t, nach langer schwerer Krankheit starb Peter Gingold, “antifaschistischer Widerstandsk?mpfer, Kommunist aus j?dischem Elternhaus und Internationalist, am 28. Oktober in Frankfurt a.M. im Alter von 90 Jahren”. In der bewegenden Trauerfeier am Sonntag im bis auf die Stra?e ?berf?llten DGB-Haus gedachten viele Menschen aus dem In- und Ausland dem aufgeschlossenen und sympathischen Menschen, sowie dem politischen K?mpfer Peter Gingold, der international hoch geachtet im nachfaschistischen West-Deutschland h?chste Anerkennung und Autorit?t in demokratisch-progressiven und aufgekl?rten Kreisen geno?, wenn ihm dies auch von der westdeutschen Staatsmacht verweigert wurde, was angesichts seiner internationalen Ehren stets ein “Treppenwitz” des Kalten Krieges war. Nun ist Peter Gingold vielleicht, wie es sein Enkel auf der Trauerfeier formulierte, im roten Himmel (wenn es denn einen Himmel geben sollte)… nachdem er am 8. Mai 1945 “das Morgenrot der Menschheit” erlebte, wie Peter es empfand.
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so schön der oktober auch gewesen ist, gülden und warm, so heftig hat es doch den einen oder die andere erwischt, leider auch den bembelkandidaten – so eine richtig extrem phöse und hochfiebrige grippe war/ist schuld an der zwangspause im blog. danke an alle, die nett, neugierig, besorgt nachgefragt haben und danke für die guten wünsche :-) es geht wieder aufwärts!
Im Herbst (Georg Trakl)
Die Sonnenblumen leuchten am Zaun,
Still sitzen Kanke im Sonnenschein.
Im Acker mühn sich singend die Frau’n,
Die Klosterglocken läuten darein.Die Vögel sagen dir ferne Mär’,
Die Klosterglocken läuten darein.
Vom Hof tönt sanft die Geige her.
Heut keltern sie den braunen Wein.Da zeigt der Mensch sich froh und lind.
Heut keltern sie den braunen Wein.
Weit offen die Totenkammern sind
Und schön bemalt vom Sonnenschein.
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