::BK:: bembelkandidat

Apfelwein bleibt Apfelwein, Ebbelwoi, Äppler und Stöffche

äppler 02 “Mir lasse uns des Stöffche ned verbie-ie-ten…”
(rumort es seit Tagen im Bembelhirn, nu musses mal raus)

Da pubs doch einer auf die EU-Phürokraten, die so beschränkt sind, daß sie die Bezeichnung WEIN nur für solchen zulassen wollen, der aus Trauben gemacht ist! Wieso das denn?

Das heißt nämlich, daß alle anderen Obstweine, wie sie schon seit hunderten von Jahren z.B. in toitschen Landen angesetzt und natürlich auch so genannt werden, dann nicht mehr WEIN heißen dürfen. Apfelwein darf nach diesen kranken EU-Vorschriften nicht mehr Apfelwein heißen (wie z.B. auch der sehr leckere Kirschwein aus dem nordhessischen Witzenhausen), was spätestens dann untragbar wird, wenn dem nicht Einheimischen das gute lokale Stöffche nahegebracht werden soll. Denn auf die Frage in Bembeltown, was ist denn Ebbelwoi oder Äppler, läßt sich kurz und bündig und SELBSTERKLÄREND antworten, “APFELWEIN”.

Geht’s noch in euren von Regulierungswut und Bürokratiewahn sowie Unkenntnis gesättigten EU-Hirnen??? Wer ist wohl länger auf der Welt? Ihr Sessel-Sitzer oder die Obstweine wie z.B. der APFELWEIN???
Von mir aus regelt, daß Rot-WEIN aus Trauben sein muß, daß Weiß-WEIN aus Trauben sein muß und daß Apfel-Wein aus Äpfeln sein muß, doch warum in aller Welt soll in eurer EU-Hirngespinst-Welt der WEIN NUR aus Trauben hergestellt werden dürfen???

Ich jedenfalls pubs auf euer EU-Sprech!!!
Apfelwein bleibt ApfelWEIN!!!
Regulierungswahn begründet kein Verbot von Wein-Traditionen, die seit hunderten von Jahren Bestand haben und deren Produkte logischerweise auch Wein genannt werden, egal ob aus Trauben oder anderem Obst!

Selbstredend der Protest der BloggerInnen aus Bembeltown:
Woi bleibt Woi! kreativ zeigt sich Matthias in bobbes.de: “Rettet unser Stöffsche!” dessen Online-Petition ich natürlich auch unterschrieben habe!
Und der Bandini wird dessetweschen gar zum EU-Gegner!

Erwartungsgemäß gibt es einen Aufschrei in Mainhatten, auch die lokale und nationale Politik reagiert, eine kleine Presseschau:

weitere Links.

Ein Beitrag vom Sonntag, 04. November 2007, in der Kategorie foto, gebabbel, politik/gesellschaft.

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6 Kommentare

  1. Wenn die Lobbybürokratie in Brüssel meint, dass Apfelwein demnächst nicht mehr “Apfelwein” heißen darf, dann benennen wir das Getränk eben formal um.

    Z.B. in “Apfelwein”. Oder alternativ in “Apfelwein”.

    @
    oder aber in Apfelwein :-D

    Kommentar: Boris – 04. November 2007

  2. Habe eine tolle Unterschriftenaktion entdeckt. Scheinbar von den Keltereien und dem Land. Sieht echt nett aus: http://www.rettet-unseren-apfelwein.de

    Gruß Maxi

    @
    jo danke für den hinweis, jetzt isses stöffche ja vorerst gerettet ;-)

    Kommentar: maximilian schmidt – 06. November 2007

  3. [...] EU: Apfelwein ist garkein Wein So sehen es jedenfalls zuständige Chargen aus der EU-Juristerei. Zettel denkt über den bedrohten Äbbelwoi nach. Eine philosophisch-psychologische Überlegung und Heinz Schenk muss diese EU-Streiche auch noch miterleben: Frau Wirtin, einen Bembel bitte schön. Aus berufenem Munde meldet sich auch der bembelkandidat zur Sache: Apfelwein bleibt Apfelwein, Ebbelwoi, Äppler und Stöffche [...]

    Pingback: NeoCons,Notwehr und Äbbelwoi « Raumzeit – 06. November 2007

  4. Der Landesvater hat heftig Druck auf die EU gemacht. Wer’s in Bild und Ton sehen möchte: http://podcast.roland-koch.de/index.php?id=34

    @
    ob’s der mp war oder nicht doch die verkostung des guten stöffche, des weiß nur de gude frau rauscher…
    der “landesvater” sollte mal druck machen und die studiengebühren abschaffen oder die vorratsdatenspeicherung stoppen…

    Kommentar: Hans – 07. November 2007

  5. [...] ganze Aufschrei der die letzten Wochen durch alle Medien inkl. Blogs ging war Teil einer politischen Kampagne. Wieder einmal möchte sich ein Mann ohne Charisma zum [...]

    Pingback: Wie war das mit dem Apfelwein? - Winzerblog – 09. November 2007

  6. wie Koch aus einer Apfelwein-Mücke versucht, zu einem Landtags-Wahlkampf-Elefanten aufzublasen:
    “Der Apfelwein bleibt Apfelwein“, stand über der Pressemitteilung, die davon berichtete, dass Koch sowohl von der EU-Kommissarin als auch vom Bundeslandwirtschaftsminister „ihr persönliches Wort“ erhalten habe, dass der Produktname Apfelwein nicht im Zuge der geplanten Weinmarktreform der EU verboten werde. „Ich bin froh und dankbar, dass der Spuk vorbei ist und der Apfelwein mit einer kurzen, aber heftigen Kampagne gerettet werden konnte“, stand noch als Zitat Kochs in der E-Mail, die gerade rechtzeitig für die Abendnachrichten einging.

    Die Wahrheit hinter dieser Geschichte, die in Deutschland sämtliche Vorurteile gegen die Bananenkrümmungswinkelfestleger in Brüssel bestätigt haben dürfte, ist allerdings nicht ganz so glanzvoll für Koch. In Wirklichkeit hat der wahlkämpfende hessische Ministerpräsident nur auf einen Entwurf eingedroschen, der in Brüssel praktisch schon beerdigt war. Auch ohne Koch hätte die EU den Hessen kaum untersagt, ihr „Stöffche“ weiter Apfelwein zu nennen. Denn lange bevor die „Bild“-Zeitung und die Wiesbadener Landesregierung die Sache groß aufbliesen, war sie in den Brüssler Gremien auf Widerstand gestoßen – unter anderem auf den der Bundesregierung.
    [...]
    In der Kommission gibt man heute zu, dass das eine dumme Idee war, weil Frucht- und Beerenweine nicht nur in Hessen, sondern in vielen Gegenden Europas eine große Tradition haben. Auf einem Treffen der EU-Agrarminister protestierten im Juli denn auch gleich zwölf der 27 Mitgliedstaaten gegen die geplante Neudefinition, darunter Deutschland, Finnland, Schweden und Polen.”
    faz.net (8.11.2007)

    Kommentar: jopi – 10. November 2007

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