Die letzte Web 2.0-Sau, die durchs Web 3.0-Dorf gejagt wurde, war Twitter. Facebook wollte Twitter für 500 Millionen US-Dollar kaufen, blieb aber erfolglos. Der “Elektrischer Reporter” (Mario Sixtus) berichtete im ZDF über dieses umstrittene Twitter-Dingens. Nun hatte Martina sich gefragt, “Wie geht das eigentlich?“, und ich habe mal einen Kommentar hinterlassen, den ich Euch hier nicht vorenthalten wollte.
“Ob es toll ist oder nicht, mußt du selbst für dich entscheiden. Jede/r nutzt Twitter wohl etwas anders, einige plappern wirklich jeden Müll rein und geben damit nebenbei genaue Bewegungsprofile von sich ab (ganz toll), andere posten zu bestimmten Ereignissen kurze Infos (z.b. in der US-Wahlnacht oder bei Fußballspielen), wieder andere geben kurz interessante Links und Infos weiter (habe selbst auch schon interessante Infos dadurch schnell und aktuell erhalten) usw. – für mich ist es als eine Art Miniblog recht nützlich, schnell was gepostet, was einen Eintrag nicht lohnt oder ein Link, der später mal ausführlicher behandelt wird oder einfach mal “der Welt” nur kurz mitteilen, was mensch gerade denkt, und dann gibt es ja jetzt auch noch dieses Musik-blip-Dingens, eine spaßige Sache!
Ausprobieren lohnt auf jeden Fall :-)
Unter deinen Followern sind sicher auch mal Lemminge, doch eigentlich eher interessierte Freunde, Bekannte, BloggerkollegInnen usw., die einfach wissen möchten, was sich bei dir tut – von deinem Ruhm können die eh nix abbekommen.”
Wer die Hauptseite bei Twitter durchlaufen läßt, ist selbst schuld, das weltweite Geplapper hat eher dekorativen Wert. Interessant sind aber die Freunde, deren Twitterfeed mensch verfolgt. Den Bembelkandidat finden Interessierte übrigens unter: http://twitter.com/bembel
« 9. Dezember – politischer Adventskalender – Kein Öl, strategisch unwichtig: der vergessene Krieg in Sri Lanka »
Noch keine Kommentare
Entschuldige, das Kommentarformular ist zurzeit geschlossen.
© bembelkandidat aus mainhatten since 2005 – Powered by WordPress