Am Donnerstag, den 26. Februar, war es nun soweit, auf der Frankfurter Zeil wurde ein neuer Konsumtempel eröffnet (im Bau seit 2002 wenn ich nicht irre???), mit dem sonderbaren Namen MyZeil oder “my Zeil” (keine Ahnung wer sich das ausgedacht hat).
Von außen fällt einem von der Zeil kommend natürlich sofort dieses seltsame Loch in der Glasfassade auf, für das ich schon in einem älteren Posting nach einem Namen gesucht hatte (“Das Frankfurter Loch – Name gesucht”). Ein Hingucker allemal und umso überraschter war ich über die sehr interessante Architektur im Inneren, lohnenswerte Fotomotive kann ich da nur sagen (Fotos folgen ;-).
(weiterlesen…)

Kennt Ihr ein adäquates Mitbringsel für einen ausländischen Gast, der etwas “typisch deutsches” mitnehmen möchte, um es in der Heimat Familie und Freunden zu zeigen?
Einmal mehr war ich mit dieser drängenden Frage aus den Reihen einer chinesischen Delegation konfrontiert. Dabei war den Gästen besonders an der Sicht eines Deutschen gelegen, was empfehle ich, was sollten sie unbedingt mitnehmen!?
(weiterlesen…)
Wie in jedem Jahr, auch 2009 der obligate Beitrag zum Tage aus berufenem Mund:
Nun ist der Narrheit ein Ende. Die unzähligen Lichter gestern abend waren noch ein toller Spektakel. Das Karnaval in Rom muß man gesehen haben, um den Wunsch völlig loszuwerden, es je wieder zu sehen. Zu schreiben ist davon gar nichts, bei einer mündlichen Darstellung möchte es allenfalls unterhaltend sein. Was man dabei unangenehm empfindet, daß die innere Fröhlichkeit den Menschen fehlt und es ihnen an Gelde mangelt, das bißchen Lust, was sie noch haben mögen, auszulassen. Die Großen sind ökonomisch und halten zurück, der Mittelmann unvermögend, das Volk lahm. An den letzten Tagen war ein unglaublicher Lärm, aber keine Herzensfreude. Der Himmel, so unendlich rein und schön, blickte so edel und unschuldig auf diese Possen.
(schrieb am 20. Februar 1787 Johann Wolfgang von Goethe)

Wie heißt er denn nun, der Fasching in Frankfurt a.M., Fastnacht oder Karneval? Da gibt es also einen Grossen Rat der Karnevalsvereine, der einen Fastnachtszug veranstaltet. Naja, wohl egal, so lange das diesjährige Motto “glücklich” macht: “Tradition und Fassenacht ist das, was Frankfurt glücklich macht!”
Im Fotoreport sind noch ein paar Fotos zu sehen (weiterlesen…)
Helau, Alaaf, Narri Narro … egal ob es nun Fasching, Fastnacht oder Karneval heißt, Hauptsache der Frankfurter Kreppel am Rosenmontag schmeckt (vielleicht sollte ich mir mal diese Version patentieren lassen ;-).
Ach ja, der Kreppel heißt ja gar nicht überall so: Berliner, Kreppel, Kräbbel, Krapfen, Puffel, Pfannkuchen …
In seinen 5 Thesen zum Wahlkampf im Netz hat Markus auf netzpolitik.org in der fünften geschrieben, daß es “dominierende Plattformen” im Web geben wird und dabei an Facebook gedacht, “Facebook wird zentrale Social-Network Plattform für den Onlinewahlkampf”. Nach wie vor stellt sich – abgesehen von allem Facebook-Hype – die Frage, was ist denn nun so Besonderes und Nützliches daran, warum “muß” ich denn unbedingt einen Facebook-Account haben? Bis jetzt habe ich darauf (trotz Obama-Wahlkampf) noch keine brauchbare Antwort finden können. Für hilfreiche Antworten in den Kommentaren bin ich sehr dankbar!
Update: (weiterlesen…)

Abschied, auf diesem Weg… Erinnern… das Herz wird schwer
Danke!!!
:: The End – Nico ::
Antwort: “Dabei sein ist alles!” – Markus hat auf netzpolitik.org 5 Thesen zum “Wahlkampf im Netz” vorgestellt. Hintergrund ist sein Vortrag “Wahlkampf und Web 2.0″ (PDF-Präsentation) auf der Domain pulse 2009. Der ersten These, “Dabei sein ist alles!”, kann ich uneingeschränkt zustimmen (ist sie auch in meinen Augen eher eine Feststellung, hat schon angefangen s. Hessenwahl) und rechne ebenso mit einer Flut von Twitter-, YouTube-, Facebook- und anderen Web-Accounts – schöne neue Politik 2.0-Welt.
Fast alle “echten” Accounts dürften dabei von PR-Agenturen und Wahlkampf-Management-Teams angelegt und auch verwaltet werden, was letztlich zu einer “authentischen” Langeweile beim Fremd-Twittern und bei abgelesenen PR-Statements auf YouTubeführen wird. (weiterlesen…)
Der liebe Bloggerfreund und Musikmagier Frater Aloisius legt endlich mal wieder auf
:-)
Die Plattenkiste ist bereits gepackt,
und am 28.02.2009 ab 21:00 Uhr
rotiert dann auch der Plattenteller
im Prinz von Homburg (in Bad Homburg),
übrigens eine gute Gelegenheit zu einem kleinen Bloggertreffen am Rande.
Was werden wir alles hören, nun, der Frater kündigt folgenden Sound der Sixties für unsere ausgedörrten Ohren an:
…
(weiterlesen…)
Da ich zuerst einmal ein gutgläubiger Mensch bin, konnte ich mir nicht vorstellen, daß es möglich sein kann, ausgerechnet am Safer Internet Day die Homepage (wolfgang-schaeuble.de) des Innenministers Dr. Wolfgang Schäuble (CDU) zu hacken, weswegen der Link dort gegen die Vorratsdatenspeicherung wohl von einem Sinneswandel herrühren mußte, oder? Ist Schäuble nun wirklich dagegen (Zweifel…) oder war es tatsächlich phösen NetzaktivistInnen gelungen, die Homepage zu hacken und mit dem Link zu “Stoppt die Vorratsdatenspeicherung!” zu versehen, um aufklären zu wollen??? Fragen über Fragen, zur Dokumentation habe ich mal einen Screenshot gemacht, sonst glaubt das einem ja wieder kein Kollege: (weiterlesen…)
Der “Big Pizza” Lieferservice in Peking auf zwei Rädern, der im Berufsverkehr allemal schneller als jedes Auto ist. Es gibt auch noch eine motorisierte Zweirad-Version. Prinzipiell kann ich Pizza aber in China nicht unbedingt empfehlen (auch die bekannter Ketten), lieber das gute chinesische Essen genießen, da gibt’s auch viel besseren Fast Food :-)
Heute, am fünfzehnten Tag des Chinesischen Neujahrsfestes (dem 正月初十五, Zhēngyuè Chūshíwǔ), wird das Yuánxiāojié (元宵节, Laternenfest) gefeiert. Heute werden traditionell süße Reisdumplings (汤圆, Tāngyuán) mit diversen Füllungen (z.B. süße Sojabohnenpaste) gegessen, nichts für wackelige Füllungen, Kerzen werden außerhalb des Hauses entzündet, um “den Geistern” den Weg nach Hause zu leiten (vielleicht auch den leicht “Angeheiterten” ;-). Viele Familien gehen mit kleinen Laternen durch die Straßen, besonders gern natürlich die Kinder (wie bei uns). Heute endet damit das Frühlingsfest, schade, da es in deutschen Landen so gar nicht nach Frühling aussieht…
Gasstreit, Ausstieg vom AKW-Ausstieg, längere AKW-Laufzeiten u.ä. erinnert unweigerlich an den “Groundhog Day” in Punxsutawney, den Murmeltiertag (ist übrigens der 2. Februar) im Kinofilm “Und täglich grüßt das Murmeltier“, in dem der Held dazu verdammt ist, albtraumhaft ein und denselben Tag in seinem Leben immer wieder zu erleben, bis er endlich alles “richtig” macht:
“Die Halbwertzeit der Erinnerung ist offenbar bedeutend kürzer als die von atomaren Brennstoffen. Zu dieser Einschätzung muss man/frau jedenfalls kommen, wenn man/frau die derzeitige Diskussion um den Atomausstieg verfolgt. Die Atomlobby hat die Ereignisse der letzten Tage zum Anlass genommen, die schon beschlossenen Ausstiegszeiträume aus der Atomenergie neu aufrollen zu wollen. Wirtschaftminister Glos von der CSU hat sich diesmal als erster zu diesem Thema geäußert. In Anbetracht des Erdgas-Streites zwischen Russland und der Ukraine zeige sich, so die Lobbyisten, dass die BRD eine größere Unabhängigkeit von den ausländischen Energielieferanten benötige. Deutschland dürfe nicht erpressbar sein. Auch werde noch mehr Zeit … benötigt, um alternative Energiekonzepte entwickeln zu können. [...]
(weiterlesen in GedankenGut: “Halbwertzeit“)
Und jetzt nicht erschrecken, dieser Text wurde das erste Mal vor drei Jahren vom Autor veröffentlicht, Gasstreit, Glos, Atomausstieg… der Wecker klingelt mal wieder morgens in Punxsutawney ääääh Deutschland…
In den letzten Jahtzehnten haben sich etliche mittels neoliberaler Politik, Entstaatlichung und durch Sozialabbau die eigenen Taschen und besonders Konten nicht mit Peanuts sondern mit Milliarden von Euros und Dollars vollgestopf. Daneben wurde im Bankencasino ordentlich gezockt und jetzt verloren, was die Verlierer der letzten Jahre nun auch noch bezahlen sollen. Die “Gewinner der neoliberalen Politik müssen Kosten der Krise zahlen” fordert daher attac:
“Attac hat die am Donnerstag von der Föderalismuskommission II vereinbarte Schuldenbremse scharf kritisiert und stattdessen gefordert, die Gewinner der neoliberalen Politik der vergangenen Jahre für den Löwenanteil der Stabilisierungskosten aufkommen zu lassen. “Noch einmal die Staatsfinanzen für die eigene Klientel ausnehmen und danach brutalst möglich bei den Sozialausgaben und der öffentlichen Daseinsvorsorge sparen – darauf läuft diese Schuldenbremse hinaus”, sagte Hendrik Auhagen vom bundesweiten Attac-Koordinierungskreis. Vorangetrieben werde diese Schuldenbremse von jenen Politikern, die für die massiven Steuergeschenke an Wohlhabende und Unternehmen der letzten zehn Jahre stehen und nun sogar weitere Steuersenkungen fordern.”
© bembelkandidat aus mainhatten since 2005 – Powered by WordPress