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Nicht so einfach mit der Politik 2.0

Wie einfach und unkompliziert Politik 2.0 im Web 2.0 sein kann, das zeigt uns ein kleines Beispiel gelebter Diskussionskultur der Hessen-CDU auf ihrer Webseite webcamp09, hier die Kurzversion via identi.ca:

# Wie einfach Politik 2.0 der Hessen CDU ist, zeigt @chris97 Kommentieren im Wahlkampf-Blog, Screenshot machen und hochladen http://is.gd/i5P3
# Politik 2.0 der Hessen-CDU (Teil 2): wie das mit der Kommentar-Antwort im Wahlkampf-Blog geht ist noch ungeklärt, Teil1: http://is.gd/i6ck
# Politik 2.0 der Hessen-CDU (Teil 3): im original Blogposting jedenfalls ist nix zu lesen http://is.gd/hxSH , Teil2: http://is.gd/i6fS


Im genannten Blogpost ging es um die “Verwirrung” wegen der Twitterei von Thorsten Schäfer-Gümbel (SPD), der nun doch meistens selber twittert und nur manchmal rein technisch bedingt Tweets von anderen twittern läßt, was naturgemäß auch vom “politischen Gegenüber”, namentlich dem CDU-Webcamp09 aufgegriffen wurde: “TSG beim “Fremdtwittern” erwischt… Wir twittern jedenfalls selbst ;-)”

Chris wiederum griff in einem Blog-Kommentar im webcamp09 das anonyme “Wir” auf und fragte, “Wer ist Wir? Ich sehe keine Namen.” und danach, “welche PR-Agentur diesen Seitenhieb verfaßt hat”, und schließlich die für ihn wichtigste Frage, ob sich ausländische Mitbürger nun “wieder fürchten” müssen, weil der “brutalstmögliche Verwalter jüdischer Vermächtnisse an der Macht kleben bleibt”.
Nun, zugegeben, kein netter Kommentar, bissig und plastisch-drastisch formuliert (wie wir es von Chris eben kennen), doch kein Trollkommentar und kein Politik 2.0-Grund, den Kommentar zu löschen, bzw. nicht zu veröffentlichen und sich somit der Diskussion zu verweigern. Das ist nun nämlich noch weniger Web 2.0 und authentische Politik 2.0 als das “technische-Twitter-Feed-überbringen-lassen” von TSG (bei @tsghessen ist es übrigens erschreckend ruhig, doch nur Wahlkampf-Gag?).

Der Kommentar existiert momentan nur noch als Screenshot von Chris im Web, von einer Antwort ist mir bisher nichts bekannt. Im Blog “Kausch & Friends” stellt sich derweil der SPD-Europa-Abgeordnete Matthias Groote einer Diskussion seines Postings “Politik 2.0 macht Spaß und verbessert die Kommunikation“.

ein kleiner Nachtrag:
jede/r kann in seinem blog natürlich kommentare zulassen oder löschen, wie es ihm/ihr beliebt (ist schließlich seins/ihrs) keine große oder besonders aufregende sache, doch gerade in diesem zusammenhang hat es eben das berühmt-berüchtigte “geschmäckle”.

Montag, 02. Februar 2009, in der Kategorie politik/gesellschaft, www/software. Du hast die Möglichkeit einen Kommentar zu hinterlassen, oder einen Trackback von deinem Weblog zu senden.

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2 Kommentare »

  1. Der Kommentar existiert momentan nur noch als Screenshot von Chris im Web, von einer Antwort ist mir bisher nichts bekannt

    Kommentar wurde einfach ohne Nachricht an meine Person gelöscht.

    Im Übrigen sehe ich das Löschen von Kommentaren nicht so eng – nur im Obigen beschriebenen Kontext hat es Geschmäckle… ;-)

    Kommentar: Chris – 03. Februar 2009

  2. lieber chris, da stimme ich dir vollkommen zu.
    jede/r kann in seinem blog natürlich kommentare zulassen oder löschen, wie es ihm/ihr beliebt (ist schließlich seins/ihrs), doch gerade in diesem zusammenhang hat es eben das berühmt-berüchtigte “geschmäckle”.
    (vielleicht sollte ich das noch mal etwas deutlicher machen…)

    Kommentar: bembelkandidat – 03. Februar 2009

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