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20. Dezember: politisch-lyrischer Adventskalender

hr frankfurter auschwitzprozess 20.12.1963: Auschwitz-Prozeß beginnt

“Dieser Widerwille (…) keine Zeugen, Kalter Krieg (…) Gleichgültigkeit gegenüber diesem Thema.”

Worte des Hessischen Generalstaatsanwaltes Fritz Bauer, am 20. Dezember 1963 begann in Frankfurt am Main der Auschwitz-Prozeß. Knapp 20 Jahre hatte es gedauert, bis die bundesdeutsche Justiz nach den Geschehnissen im polnischen Osviecim aktiv wurde.
-> www.fritz-bauer-institut.de

Wer sich der Einsamkeit ergibt
»Wer sich der Einsamkeit ergibt,
Ach der ist bald allein;
Ein jeder lebt, ein jeder liebt
Und läßt ihn seiner Pein.«
… >> weiterlesen siehe unten >> …


20.12.1955: Erstes “Gastarbeiter-Abkommen”
Am 19. Dezember 1955 unterzeichneten Vertreter der Bundesrepublik und Italiens in Rom das erste Abkommen über die Anwerbung ausländischer Arbeitskräfte durch Deutschland. [...]
Anfang der 1990er Jahre erreichte die Ausländerfeindlichkeit in Deutschland ihren Höhepunkt. Anschläge und Ausschreitungen in Mölln, Solingen und Rostock belebten wieder einmal das Bild vom “hässlichen Deutschen”.

20.12.1946: Christian Stock, SPD wird Ministerpräsident in Hessen
Christian Stock (*28. August 1884 in Darmstadt; †13. April 1967 in Seeheim-Jugenheim) war SPD-Politiker und der erste Ministerpräsident von Hessen.
Nach der Befreiung Deutschlands vom Nationalsozialismus 1945 wurde er zunächst wieder Direktor der AOK Frankfurt am Main, später Präsident der Landesversicherungsanstalt Hessen. Er gehörte der Verfassungberatenden Hessischen Landesversammlung an und wurde nach der ersten freien Landtagswahl vom 1. Dezember 1946 wenige Wochen später, am 20. Dezember 1946, vom Hessischen Landtag mit 58 von 87 Stimmen zum Hessischen Ministerpräsidenten gewählt. Er bildete eine Koalitionsregierung aus SPD und CDU.

Wer sich der Einsamkeit ergibt

»Wer sich der Einsamkeit ergibt,
Ach der ist bald allein;
Ein jeder lebt, ein jeder liebt
Und läßt ihn seiner Pein.«

Wer sich dem Weltgewühl ergibt,
Der ist zwar nie allein.
Doch was er lebt und was er liebt,
Es wird wohl nimmer sein.

Nur wer der Muse hin sich gibt,
Der weilet gern allein,
Er ahnt, daß sie ihn wieder liebt,
Von ihm geliebt will sein.

Sie kränzt den Becher und Altar,
Vergöttlicht Lust und Pein.
Was sie ihm gibt, es ist so wahr,
Gewährt ein ewig Sein.

Es blühet hell in seiner Brust
Der Lebensflamme Schein.
Im Himmlischen ist ihm bewußt
Das reine irdsche Sein.

Bettina von Arnim
* 4. April 1785 in Frankfurt am Main
† 20. Januar 1859 in Berlin

bembel-adventskalender-10

Montag, 20. Dezember 2010, in der Kategorie politik/gesellschaft. Du hast die Möglichkeit einen Kommentar zu hinterlassen, oder einen Trackback von deinem Weblog zu senden.

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