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Totensonntag: Hirten begruben die Sonne im kahlen Wald

Totensonntag - EwigkeitssonntagRuh und Schweigen

Hirten begruben die Sonne im kahlen Wald.
Ein Fischer zog
In härenem Netz den Mond aus frierendem Weiher.

In blauem Kristall
Wohnt der bleiche Mensch, die Wang’ an seine Sterne gelehnt; Oder er neigt das Haupt in purpurnem Schlaf.

Doch immer rührt der schwarze Flug der Vögel
Den Schauenden, das Heilige blauer Blumen,
Denkt die nahe Stille Vergessenes, erloschene Engel.

Wieder nachtet die Stirne in mondenem Gestein;
Ein strahlenderJüngling
Erscheint die Schwester in Herbst und schwarzer Verwesung.

Georg Trakl
(* 3. Februar 1887 in Salzburg; † 3. November 1914 in Krakau, Galizien)

Totensonntag - Urnengrab

Der Totensonntag oder Ewigkeitssonntag ist in den evangelischen Kirchen ein Gedenktag für die Verstorbenen.
Es ist der letzte Sonntag vor dem ersten Adventssonntag und somit auch gleichzeitig der letzte Sonntag des Kirchenjahres.

Das Wetter in Frankfurt war heute entsprechend trüb und diesig.

Sonntag, 20. November 2011, in der Kategorie foto, frankfurt, kunst/kultur, lyrik/dichtung. Du hast die Möglichkeit einen Kommentar zu hinterlassen, oder einen Trackback von deinem Weblog zu senden.

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