Das Rentenalter hat er nicht erreicht, der 1961 fertiggestellte Henninger Turm in Sachsenhausen, das mit 119,5 Metern ehemals höchste Gebäude der Stadt (immerhin hatte er diesen Titel bis 1974 inne). Allen Fans des Spektakulären sei gesagt, er wird auch nicht gesprengt, er wird entkernt und Schritt für Schritt demontiert, ganz unspektakulär. In sechs Monaten soll der Henninger Turm dann verschwunden sein.
Zugegeben, wer nicht wußte, daß der Turm eigentlich einen recht profanen Ursprung als Getreidesilo für die auch nicht mehr existente Henninger-Bräu AG hatte, für den/die war der Anblick zuerst einmal gewöhnungsbedürftig. Doch der Blick vom Drehrestaurant und der Aussichtsplattform des “Frankfurter Eiffelturms” waren einmalig. Der Henninger Turm zählt zu den Wahrzeichen der Stadt und soll daher nach seinem Abriß als 130 Meter hoher Wohnturm mit 130 Luxuswohnungen, von denen es ja bekanntermaßen viel zu wenige in Frankfurt gibt, und in ähnlicher Silhouette wieder auferstehen.
Der Pariser Eiffelturm stand übrigens vor einigen Jahren einmal für einige Tage auf der Zeil: frankophile frankfurt”woche”
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