Ach ja, wie dichtete dereinst schon Goethe in seinem Faust:
“zwei Seelen wohnen, ach! in meiner Brust, die eine will sich von der andern trennen: die eine hält in derber Liebeslust sich an die Welt mit klammernden Organen; die andre hebt gewaltsam sich vom Dust zu den Gefilden hoher Ahnen” …
Doch: Och Jo, Bembeltown ist letztlich doch auch eine Buch- und Ebbelwoi-Stadt, also geht beides, Bier und Buch, den Ebbelwoi schenken wir dann zur Feier des Tages in einem Bier&Buch-Bembel aus;)
Mit dem Blütenfest ist das MainÄppelHaus auf dem Lohrberg ist am Sonntag (21. April) in die neue Saison gestartet, bei immerhin frühlingshaften Temperaturen. Die Apfelblüte ist noch sehr zaghaft und zurückhaltend, die letzten Wochen waren einfach zu kalt, doch immerhin sprießen schon die ersten Apfelbäume. Wie immer eine gelungener Start ins Apfeljahr, mit zahlreichen Info-, Kunsthandwerk- und Verpflegungsständen, nicht zuletzt mit dem Riesling vom Weingut der Stadt Frankfurt, sozusagen dem Hauswein, und dem neuen “Lohrberger Schoppe”, dem fruchtigen Apfelwein des MainÄppelHauses, den gibt’s nicht nur im 5er oder 3er, sondern sogar im handlichen 1-Liter-Kanister, Handtaschenformat;)

Das Rentenalter hat er nicht erreicht, der 1961 fertiggestellte Henninger Turm in Sachsenhausen, das mit 119,5 Metern ehemals höchste Gebäude der Stadt (immerhin hatte er diesen Titel bis 1974 inne). Allen Fans des Spektakulären sei gesagt, er wird auch nicht gesprengt, er wird entkernt und Schritt für Schritt demontiert, ganz unspektakulär. In sechs Monaten soll der Henninger Turm dann verschwunden sein.
Zugegeben, wer nicht wußte, daß der Turm eigentlich einen recht profanen Ursprung als Getreidesilo für die auch nicht mehr existente Henninger-Bräu AG hatte, für den/die war der Anblick zuerst einmal gewöhnungsbedürftig. Doch der Blick vom Drehrestaurant und der Aussichtsplattform des “Frankfurter Eiffelturms” waren einmalig. Der Henninger Turm zählt zu den Wahrzeichen der Stadt und soll daher nach seinem Abriß als 130 Meter hoher Wohnturm mit 130 Luxuswohnungen, von denen es ja bekanntermaßen viel zu wenige in Frankfurt gibt, und in ähnlicher Silhouette wieder auferstehen.
Der Pariser Eiffelturm stand übrigens vor einigen Jahren einmal für einige Tage auf der Zeil: frankophile frankfurt”woche”
Der Bembel aka Bembelkandidat wünscht Euch ein Frohes Neues Jahr 2013!!!

Da das mit dem Weltuntergang weder am 21.12. noch am 31.12.2012 geklappt hat, hier nun ein “Hallo und willkommen 2013!” … machen wir das Beste draus: Ein frohes Neues Jahr aus Frankfurt oder Bankfurt, der Bembelmetropole am Main. Viel Glück, alles Gute und beste Gesundheit und dem Ebbelwoi endlich ein eigenes Museum:)
Als besonderen Neujahrswunsch 2013: allen Leidenden Milderung Ihrer Schmerzen und möglichst Befreiung von der qualvollen Pein …
Natürlich gibt es auch an diesem Neujahrstag, einer lieb gewonnen Tradition folgend, wie immer frisches, selbst gebackenes Neujahrsbrot, das in gemütlicher Runde den Mittag des Tages wohl nicht mehr erleben wird. Am Nachmittag folgt eine chinesische Tea-Time mit einer Teerose oder Teeblume 花茶. Der Neujahrsputz darf dann ruhig kommen … also morgen vielleicht;)))
Frankfurt hat die magische Zahl von 700.000 Einwohner*innen in diesem Jahr überschritten, genau am Dienstag, dem 12. Juni 2012, wurde die Marke überschritten, wie die Frankfurter Statistiker ermittelten. An diesem Tag erblickten 21 Frankfurter Babys das Erdenlicht in Mainhatten. (siehe auch frankfurt.de).
Im Jahr 2011 waren es noch offiziell gemeldete 698.333 humanoide Einwohner*innen, von denen 50,8% weiblich und 15,4% unter 18 Jahren, sowie 16,4% älter als 65 Jahre waren. Frankfurt ist bunt und multikulturell, 24,5% beträgt der Anteil von AusländerInnen an der Bevölkerung aus fast allen Ländern der Welt (170 Nationen sind vertreten). Im Jahr 2011 wurden 7.404 Geburten und 5.619 Sterbefälle registriert. Trotz des Babybooms in Frankfurt, mit einer überdurchschnittlichen Geburtenrate im Bundesvergleich, leben 53,5% der Menschen in den 377.301 Privathaushalten in einem Single-Haushalt.
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Auch hier im Blog traditionell das Große Frankfurter Geläute zum morgigen 1. Advent:
Das Grosse Frankfurter Stadtgelaeute from Bembel ::BK:: on Vimeo.
Beim “Großen Frankfurter Stadtgeläut” werden an ausgewählten Tagen im Jahr alle 50 Glocken der zehn Kirchen in der Innenstadt von Frankfurt am Main geläutet, die seit der Säkularisation 1803 Eigentum der Stadt sind.
Am heutigen Samstag vor dem 1. Advent ist das Stadtgeläute von 16.30 Uhr bis 17.00 Uhr in der Innenstadt zu hören.
An der Konstablerwache/Zeil eröffnet NOCH ein Starbucks in Frankfurt, gegenüber des McDonald’s McCafé und in direkter Nachbarschaft zum alt eingesessenen und frisch renovierten Café Weidenweber (seit 75 Jahren Bäckerei, Konditorei und Café: “Erste Frankfurter Zeilbäckerei”) und neben dem Solberfäss’je.
Weitere Kaffeeschänken finden sich in der Umgebung, sorry, aber DAS braucht nun wirklich NIEMAND …
Manchmal erinnert mich die Ausbreitung dieser Fast-Food&Drink-Ketten an eine Seuche :(
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Nicht die französischen Riviera, dafür aber Klein-Nizza am Mainufer …
Heute findet der 1. VeggiDay in Frankfurt a.M. unter dem Motto “Frankfurt is(s)t nachhaltig” statt. Natürlich macht da der Bembelkandidat auch mit, allerdings ist hier nicht nur heute und auch nicht zum ersten Mal “VeggiDay” ;))) Von mir aus kann jeder Tag Veggi-Day sein, wenn möglich auch vegan.
Was es in der Bembelküche gibt, läßt sich anhand des Bildes unschwer erraten: lecker Blumenkohl mit Kartoffeln und dazu Gurkensalat, natürlich bio und regional vom Hof des Vertrauens;)

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Die Stadt Frankfurt will unter Führung des Ordnungsdezernenten Frank (CDU) das Occupy-Camp vor der EZB am 31.7.2012 räumen lassen, wie stehen eigentlich die GRÜNEN als Koalitionspartner der CDU dazu?:
“Nach der neuerlichen Zuspitzung der hygienischen und sozialen Bedingungen im Occupy-Camp wird Ordnungsdezernent Markus Frank am vereinbarten Auflösungstermin zum 31. Juli festhalten”
frankfurt.de 20.07.2012
Dagegen wehren sich die Bewohner_innen des Occupy Camps und kündigen an, daß sie das Camp nicht aufgeben werden:
“Die anstehende Räumung ist als Teil einer bundesweiten Kampangne zu verstehen. Weitere Occupy Camps wie Düsseldorf, Hamburg und Kiel sind zum 31.7 von Räumung bedroht.
Sarkozy handhabte den Hochdruckreiniger. Frank hebelt vermittels Hygiene.
Das O:F Protestcamp, das politische Mahnmal gegen die Willkür der Finanzmärkte, wird sich dem schmutzigen Plan, ESM und Fiskalpakt sauber durchzuwinken, tatkräftig in den Weg stellen.
Frank mag seine wochenlange Hinhaltetaktik als Krönung empfinden.
O:F steht für zivilgesellschaftlichen Protest, unabdingbar für Bewahrung demokratischer Grundrechte. Der Ordnungsdezernent eskaliert seinerseits die soziale Unordnung und betoniert den Weg zu einer Demokratur nach russischem Vorbild.
O:F ist gekommen um zu bleiben!
Dieses Mal wird Frank gehen”
www.occupyfrankfurt.de: Konfrontation statt Transformation, 21.07.2012
Es gibt sie doch noch, vereinzelt auch in Frankfurt, die Kaugummi-Automaten, die im letzten Jahrhundert an quasi jeder Straßenecke zu finden waren und zu D-Mark-Zeiten noch mit 10-Pfennigstücken gefüttert wurden. Heute werden für die Kaugummikugeln eben Cent-Stücke eingeworfen, immerhin ab 10 Euro-Cent.


Der Sommer, der bisher fast nicht war, läßt sich dann doch endlich einmal blicken und gierig recken sich auch die Sommerblüten strahlend dem Sonnenlichte entgegen (Johanniskraut, Distel, Hibiskus), auch in Mainhatten.

Auf dem Frankfurter Römerberg haben am Sonntag FlughafenausbaugegnerInnen nicht 99, sondern 499 Luftballons in den Himmel steigen lassen, Motto der Aktion: “Nicht fliegen, sondern fliegen lassen”.
Die BI-Sachsenhausen www.bi-sachsenhausen.de hatte dazu aufgerufen:
Seit über 250 Tagen gibt es nun schon das Occupy-Camp mitten in Frankfurt vor der EZB, inzwischen auch mit einem kleinen Kräuter- und Blumengarten (siehe auch: Online-Fotoalbum). Dafür gab’s ein Kulturfestival am Wochenende (Flyer, PDF), und im Club Voltaire wird am So. über die Blockupy-Aktionstage vom Mai diskutiert.
[Nachtrag: Berichte in der jW und im ND]

Das Protest-Camp, die Heimstatt für etliche Bewohner_innen, als Spielwiese alternativer Kultur und Lebensentwürfe oder ein (noch) geduldeter Spielplatz vor der Europäischen Zentralbank? Hier dazu ein paar aktuelle, verspielte Bilder … im “Spielmodus”:
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Am Samstag, 23. Juni, beginnt um 12 Uhr am Untermainkai die “Parade der Kulturen 2012″ unter dem Motto “”Respekt! Jetzt erst recht – Demonstration gegen Rassismus und Ausgrenzung” geht die Demo für kulturelle Vielfalt und gegen Fremdenfeindlichkeit um ca. 12.30 Uhr an der Hauptwache vorbei und endet schließlich gegen 14.30 Uhr am Römerberg mit einer Kundgebung und musikalischen Beiträgen.
Am Mainufer befindet sich der vielfältige “Markt der Kulturen”, die Mainbühne und für die Jüngeren ein “Kinder- und Jugendprogramm”, es gibt dort im Anschluß an die Demo dann also nicht nur verschiedene internationale Leckereien und Getränke.
Ausführliche Infos unter: www.parade-der-kulturen.de
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