Der Bembel aka Bembelkandidat wünscht Euch ein Frohes Neues Jahr 2013!!!

Da das mit dem Weltuntergang weder am 21.12. noch am 31.12.2012 geklappt hat, hier nun ein “Hallo und willkommen 2013!” … machen wir das Beste draus: Ein frohes Neues Jahr aus Frankfurt oder Bankfurt, der Bembelmetropole am Main. Viel Glück, alles Gute und beste Gesundheit und dem Ebbelwoi endlich ein eigenes Museum:)
Als besonderen Neujahrswunsch 2013: allen Leidenden Milderung Ihrer Schmerzen und möglichst Befreiung von der qualvollen Pein …
Natürlich gibt es auch an diesem Neujahrstag, einer lieb gewonnen Tradition folgend, wie immer frisches, selbst gebackenes Neujahrsbrot, das in gemütlicher Runde den Mittag des Tages wohl nicht mehr erleben wird. Am Nachmittag folgt eine chinesische Tea-Time mit einer Teerose oder Teeblume 花茶. Der Neujahrsputz darf dann ruhig kommen … also morgen vielleicht;)))
Wie an jedem 31. Oktober, so auch in diesem Jahr, Reformationstag und das gruselige Kommerz-Halloween.
Während Spinnen bei vielen Mitmenschen im übrigen Jahr völlig zu unrecht verpönt sind, werden sie zu Halloween sogar auf dem Knochentablett mit Sushi serviert, um uns alle mal so richtig zu gruseln. Dann doch lieber (wie im letzten Jahr) Kürbis schnitzen und wieder die 95 Thesen von Martin Luther lesen …
Als Film-Tip des Tages, heute im Online- bzw. Halloween-Kino: White Zombie
Zur weiteren Lektüre ausgewählte Bembel-BK-Blogpostings:
An der Konstablerwache/Zeil eröffnet NOCH ein Starbucks in Frankfurt, gegenüber des McDonald’s McCafé und in direkter Nachbarschaft zum alt eingesessenen und frisch renovierten Café Weidenweber (seit 75 Jahren Bäckerei, Konditorei und Café: “Erste Frankfurter Zeilbäckerei”) und neben dem Solberfäss’je.
Weitere Kaffeeschänken finden sich in der Umgebung, sorry, aber DAS braucht nun wirklich NIEMAND …
Manchmal erinnert mich die Ausbreitung dieser Fast-Food&Drink-Ketten an eine Seuche :(
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Es gibt sie doch noch, vereinzelt auch in Frankfurt, die Kaugummi-Automaten, die im letzten Jahrhundert an quasi jeder Straßenecke zu finden waren und zu D-Mark-Zeiten noch mit 10-Pfennigstücken gefüttert wurden. Heute werden für die Kaugummikugeln eben Cent-Stücke eingeworfen, immerhin ab 10 Euro-Cent.

Heute ist nicht nur Markttag und Gründonnerstag, sondern auch ein kulinarischer Feiertag in Hessen, offiziell kommt nämlich die erste Grüne Soße auf den Tisch, es ist der Start in die Grie-Soß-Saison, selbst wenn sich einige schon seit Wochen die Soße schmecken lassen.
Natürlich hat so jede*r ein ganz eigenes Rezept, das traditionelle Grüne-Soße-Rezept aus dem Hause Bembel, natürlich mit Schmand, gibt’s hier:
Die “Echte Frankfurter Grüne Soße” (vegetarisch aber nicht vegan, ich weiß auch nicht, ob es überhaupt eine vegane Grüne Soße geben kann)
Es gibt übrigens auch ein “Grüne Soße Festival”, dieser “kulinarisch-kulturelle Wettbewerb” findet vom 5. bis 12. Mai in Frankfurt statt:
www.gruene-sosse-festival.de
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Schön wär’s, wenn ich mir die Narreteien um die sog. EURO-Krise, die eigentliche eine Krise des Systems, d.h. des [Achtung! Böses Wort!], Finanz-Kapitalismus ist, anschaue, dann sind die “Narreteien” leider noch nicht am Ende:
“Nun ist der Narrheit ein Ende. Die unzähligen Lichter gestern abend waren noch ein toller Spektakel. Das Karnaval in Rom muß man gesehen haben, um den Wunsch völlig loszuwerden, es je wieder zu sehen. Zu schreiben ist davon gar nichts, bei einer mündlichen Darstellung möchte es allenfalls unterhaltend sein. Was man dabei unangenehm empfindet, daß die innere Fröhlichkeit den Menschen fehlt und es ihnen an Gelde mangelt, das bißchen Lust, was sie noch haben mögen, auszulassen. Die Großen sind ökonomisch und halten zurück, der Mittelmann unvermögend, das Volk lahm. An den letzten Tagen war ein unglaublicher Lärm, aber keine Herzensfreude. Der Himmel, so unendlich rein und schön, blickte so edel und unschuldig auf diese Possen.”
(schrieb am 20. Februar 1787 Johann Wolfgang von Goethe)
Silvester 2011 – the same procedure as every year:

Natürlich gehört zum standesgemäßen Jahresabschluß DER TV-Klassiker des NDR (hier “Alles zum Kult-Sketch“), kann notfalls auch mal im Web angeguckt werden, z.B. beim NDR oder via Google-Video.
Sehenswert übrigens die ARD-Kurzversion 2011 “Dinner for one feat. Sarkozy und Merkel – Der 90. Rettungsgipfel oder Euros for No One“.
Die vorgeblich “hessische” Variante von “Dinner for One” ist dahingegen nicht zu empfehlen, bleibt beim Original! (Die 2010 nachgelegte HR-Variante “Dinner for One auf Nordhessisch” müßte ich mir mal anschauen, vielleicht ist die ja erträglicher.)
Ein anderer TV-Klassiker an diesem Tag dürfte noch der Sylvesterpunsch von Ekel Alfred Tetzlaff in “Ein Herz und eine Seele” sein (z.B. via YouTube).
Ich wünsche Euch allen:
einen GUTEN RUTSCH und
EIN FROHES NEUES JAHR 2012!
Sorry, kein Mitleid oder Verständnis, auch vermeintliche Sympathieträger können sich schnell mal und selbstverschuldet ebensolche verspielen und damit einen unnötigen Shitstorm auslösen (Anzeige gegen 13-jährigen und Blog-Abmahnung???!!!):
via bembel@identi.ca
Petra Roth und Ireen Sheer haben heute offiziell den Frankfurter Weihnachtsmarkt (23.11. – 22.12.2011, von 10/bzw. So. 11-21 Uhr) eröffnet. Die viel zu laut geschmetterten Liedchen waren dabei nicht nur angesichts der milden Novembertemperaturen wohl nur etwas für die massiv angetretene RentnerInnenfraktion auf dem Römerberg (eine Flucht in den Römer zur LeseEule war die Rettung), und der Tannenbaum ist eine Frankfurter Fichte. Erträglicher dann anschließend das Turmblasen vom Altan der Alten Nikolaikirche.
Der Glühwein scheint nach einer ersten Sichtung in diesem Jahr auch wieder 2,50 EUR pro Tasse zu kosten und wurde wie der heiße Apfelwein massenhaft konsumiert, vielleicht kam so bei einigen die vorweihnachtliche Stimmung auf.
Bereits am 17. November wurde der “Frankfurter Weihnachtsmarkt” in Birmingham eröffnet, in Großbritannien ist der Weihnachtsmarkt vom Main übrigens ein Exportschlager.
Na dann, #Occupy #Weihnachtsmarkt …

und mit dieser Horrorliteratur sind wir groß geworden, millionenfach in deutschen Kinderzimmern,
trotzdem wurden viele z.B. zu friedliebenden und sozial engagierten Kriegsdienstverweigerern,
sollen also die Märchen demnach zukünftig auch verboten werden,
wie die Killerspiele …
Pünktlich zum Novemberbeginn, genau seit Mittwoch 2. November, steht auf dem Frankfurter Römerberg der Weihnachtsbaum für den Weihnachtsmarkt.
Eigentlich sollte der Baum aus Weimar kommen, doch der erwählte Baum steht da in einem Naturschutzgebiet, weswegen Weimar einen Rückzieher machte. Damit hat sich Weimar auch gleich die Kosten von 15.000 Euro fürs Fällen, den Transport und das Aufstellen des Baumes gespart. Jetzt ist es also wieder ein Baum aus der Region geworden, aus dem Kalbacher/Harheimer Wald, zehn Tonnen schwer, 28 Meter hoch und knapp 100 Jahre alt soll die Fichte (keine Tanne) sein und hat einen beachtlich gerade gewachsenen Stamm.
Zum Frankfurter Weihnachtsmarkt (vom 23. November bis einschließlich 22. Dezember) sollen dann die Fichte 5.000 energiesparenden LED-Leuchten, Schleifen und goldene Glocken schmücken, na mal sehen …
31. Oktober ist Reformationstag und dazu noch das gruselige Kommerz-Halloween.
Alle Jahre wieder, doch ist es nur ein subjektiver Eindruck oder ist dem tatsächlich so, daß Halloween zwar als Kommerz-Ereignis als feste Größe im Kaufhaus/Discounter- und Event-Kalender stattfindet, allerdings längst nicht mehr so “angesagt” ist, seinen Aufmerksamkeits-Höhepunkt quasi überschritten hat? Es findet halt statt, wird erduldet oder zelebriert, das war’s dann aber auch schon?!? Letztes Jahr hatte ich diesen Eindruck jedenfalls noch nicht.
Mein Beitrag zur Debatte in diesem Jahr ist ein handgeschnitzter Halloween-Kürbis, und die 95 Thesen werde ich natürlich auch noch einmal lesen …

Zur weiteren Lektüre ausgewählte Bembel-BK-Blogpostings:
Film-Tip, heute im Online- bzw. Halloween-Kino: White Zombie
“Der Worte sind genug gewechselt,Euch ist bekannt, was wir bedürfen,
Wir wollen stark Getränke schlürfen;
Nun braut mir unverzüglich dran!
Was heute nicht geschieht, ist morgen nicht getan,
Und keinen Tag soll man verpassen,
Das Mögliche soll der Entschluß
Beherzt sogleich beim Schopfe fassen,
Er will es dann nicht fahren lassen
Und wirket weiter, weil er muß.”
Goethe, Faust ‘Vorspiel auf dem Theater’
Johann Wolfgang von Goethe
* 28. August 1749 in Frankfurt am Main
Im letzten Jahr fiel der Wäldchestag auf den Towel Day, das ist in diesem Jahr zwar nicht der Fall, doch ein Handtuch ist angesichts des schwül-verregneten Wetters auch an diesem “Pfingst-Dienstag” angebracht, ansonsten viel Spaß am Oberforsthaus im Frankfurter Stadtwald, am “Frankfurter Nationalfeiertag”.

Wäldchestag
In Wald, da muß heut Jedes,
Zu Kutsch, zu Pferd, per Eisebah,
Zu Nache un per Pedes.
Un alle Läde un Condorn,
Die wern geschlosse; Alles!
Die Zeil leiht da, wie gottverlorn,
Un leer is selbst der Dalles!
Friedrich Stoltze 1853
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