
Nicht nur autoritäre Staaten, sondern auch westliche Unternehmen spielen eine wesentliche Rolle bei der Unterdrückung kritischer Stimmen und unerwünschter Informationen im Internet – Reporter ohne Grenzen:
“Autoritäre Regierungen setzen zunehmend komplexe Technik ein, um unliebsame Webseiten zu blockieren oder um kritische Journalisten und Blogger auszuforschen und zu verfolgen. Oft sind es westliche Anbieter von Sicherheitstechnologie, die die nötige Überwachungsinfrastruktur liefern oder billigend in Kauf nehmen, dass ihre Produkte in die Hände notorischer Menschenrechtsverletzer geraten.”
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Twitter-Kampagne #writinghelps
Am 12. März geht www.writinghelps.com online, eine ROG-Kampagne für Meinungsfreiheit im Internet. Auf der Website wird eine Onlinezeitung aus allem entstehen, was Nutzer unter dem Hashtag #writinghelps auf Twitter schreiben. So schaffen sie gemeinsam eine Zeitung, die unzensiert alles enthält, was Menschen auf aller Welt und in allen Sprachen bewegt.
Die FR hat die “kluge, faszinierende Unterhaltung” via TED.com (Technology, Entertainment, Design) entdeckt, nachdem die SZ bereits im Blog ted.sueddeutsche.de täglich über die TEDGlobal Konferenz vom 25. bis 29. Juni aus Edinburgh berichtet hat.
Das Stöbern in den kurzen Vorträgen ist in der Tat interessant und unterhaltsam. Ein eigener Account kann auf TED eingerichtet werden, und die Videos stehen unter einer CC-Lizenz (by-nc-nd 3.0) und dürfen bei Namensnennung z.B. in die eigene Blogseite eingebunden werden, sofern keine kommerzielle Nutzung stattfindet und die Clips nicht bearbeitet werden.
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Nach wie vor erschließt sich für mich noch nicht sich der Mehrwert für die User_innen von Pinterest, ich hatte zwar über Twitter und identi.ca nachgefragt (“was soll eigentlich mal wieder dieser #Pinterest Hype? Nutzt das überhaupt wer?“), doch erhellende Antworten nicht erhalten, denn “wenn #Pinterest die “Bild” für das Internet sein soll, kann ich da liebend gern drauf verzichten!!!” (identi.ca)
Tja und nun erhalte ich eine Einladung , “You’ve Been Invited to Join Pinterest”. Was allerdings gleich übel aufstößt ist, daß ich gezwungen bin, meinen Account entweder mit Facebook oder Twitter zu verknüpfen, um ihn überhaupt anlegen zu können! Nach einem kleinen Umweg habe ich mir dann also so ein Pinterest-Profil angelegt (natürlich als @Bembel ;) und blicke jetzt auf eine unübersichtliche Pinwand mit Fotos. Boards habe ich auch schon und pinne da gleich einen Milchkaffee, den ich beim Rumklicken auf Pinterest trinken werde:

Das passende Foto dazu “klaue” ich mal von mir selbst;)
Blackout Day am 18. Januar 2012 und das Internet ist an vielen Stellen schwarz, Webseiten sind “abgeschaltet”, d.h. ihr normaler Inhalt nicht sichtbar, aus Protest gegen SOPA (Stop Online Piracy Act) und PIPA (Protect IP Act). Etliche, auch z.T. sehr populäre Webseiten vor allem in den USA haben sich an diesem Online-Protest beteiligt (z.B. Wikipedia-en), aber auch deutschsprachige, so.z.B. der CCC oder in der Blog-Nachbarschaft die Sammelmappe und die Opalkatze. Was SOPA und PIPA bedeuten und was das mit Internetseiten auch außerhalb der USA zu tun hat, siehe z.B. ACTA (digiges: Stoppt ACTA!), läßt sich u.a. hier nachlesen:
Anbei noch einige Screenshot von beteiligten Protest-Seiten, eine kleine #SOPA #PIPA Blackout-Gallery:

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Sorry, kein Mitleid oder Verständnis, auch vermeintliche Sympathieträger können sich schnell mal und selbstverschuldet ebensolche verspielen und damit einen unnötigen Shitstorm auslösen (Anzeige gegen 13-jährigen und Blog-Abmahnung???!!!):
via bembel@identi.ca
Das Kinder Pflege Netzwerk www.kinderpflegenetzwerk.de sucht Zitate und Erfahrungsberichte zum Thema Pflege, um diese anonymisiert auf ihrer Website zu veröffentlichen. Ein “klassisches” Nischenthema, das aber mehr Aufmerksamkeit und Vernetzung (auch im immer kleiner werdenden Bloggersdorf) benötigt. (Aufruf via Blogpaten)
“Pflegebedürftige Kinder? Gibt’s nicht. Gibt’s doch!” So beginnt eine Presseinfo (PDF) des Kinder Pflege Netzwerk e.V., in der es weiter heißt:
“Seit Oktober 2010 nimmt sich der gemeinnützige Verein Kinder Pflege Netzwerk e.V. der besonderen Situation von Familien mit pflegebedürftigen Kindern und Jugendlichen an. Er stellt Informationen rund um die Pflegeversicherung und Pflege zur Verfügung, vernetzt betroffene Familien untereinander und mit Experten und macht öffentlich auf den „Pflegefall Kind“ aufmerksam.
Das Projekt ist bundesweit einzigartig. Bisher gab es nur sehr wenige Informationen und Beratungsangebote, die sich speziell dem Thema „kindlicher Pflegefall“ widmen. Immerhin 93.000 Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene bis zu einem Alter von 20 Jahren haben in Deutschland laut BKK Faktenspiegel 7/2010 eine Pflegestufe. Sie machen jedoch weniger als drei Prozent aller pflegebedürftigen Menschen in Deutschland aus.”
Lange vor der Digitalisierung der Gesellschaft war diese schon mit all’ ihren Problemen und Annehmlichkeiten analog und ist es zur Verwunderung digitaler Priester noch immer. Schlimmer noch, ohne die analoge Gesellschaft wäre die digitale überhaupt nicht existenzfähig.
Freundlicherweise wurde mir nun gestattet, ein Bild der Analogen Gesellschaft digital zu photographieren und dies auch noch online zu stellen, #anages #ags #analoges …
Seit nun schon fünf Jahren gibt es hier im Bembelkandidat-Blog traditionell einen politischen Adventskalender, der in diesem Jahr politisch-lyrischer Adventskalender heißt, weil es immer auch ein Gedicht hinter den geöffneten “Türchen” geben soll, viel Vergnügen beim täglichen Klick wünscht der Bembel
Dezember 2010 – politisch-lyrischer Adventskalender
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Wäre Martin Luther, “der mit dem Buchdruck das damals modernste Medium nutzte”, heute ein bekannter Blogger? Das zumindest postuliert frankfurtevangelisch.de und weist damit unter dem Titel “Die Reformation geht weiter” auf ein Webprojekt im sog. Web 2.0 zur Reformationsdekade (2017 sind’s 500 Jahre Reformation) hin:
www.Neu-machen.de
Nun denn, der Besuch der Seite ist ernüchternd, denn das nun erwartete Blog von Martin Luther gibt’s da nicht, lediglich eine klassische Web 1.0-Homepage, das Web 2.0 beschränkt sich dort dann auf Twitter- und Facebook-Links, insgesamt also ziemlich *hüstel* dürftig.
Ob wohl der Luther getwittert oder gedentet hätte? Hat er gar Twitter und Co. vorwegenommen, seine Thesen kommen ja teilweise schon in die Nähe der berüchtigten 140 Zeichen?! Doch kommen wir zurück zum Klassiker des sog. Web 2.0, dem Blog, damit [nicht nur] am Reformationstag der Martin Luther doch noch sein Blogposting bekommt, hier mal alle 95 Thesen und ja klar, Luther würde heute bloggen … (weiterlesen …)
Auf der Seite www.beowulfe.com/oil läßt sich im Internet das gigantische Ausmaß der Öl-Katastrophe im Golf von Mexiko visualisieren, einfach einen beliebigen Ort eingeben und der Ölteppich wird auf einer Karte über das entsprechende Gebiet gelegt. Hier beispielhaft einmal Frankfurt und das Rhein/Main-Gebiet im Zentrum der Ölkatastrophe. Der Ölteppich würde demnach bis Luxemburg, Kaiserslautern, Mannheim und über Marburg und Fulda hinaus reichen, auch der Hessentag in Stadtallendorf wäre unter dem Drecksöl verschwunden…

Bei PBS Newshour gibt’s ein kleines Widget mit der Unterwasser Live-Cam vom BP Öl-Leck und einem Ticker über die ausströmende Ölmenge: Watch Live: BP’s Oil Leak Video Feed – täglich werden es 4 Millionen Liter mehr
so kann mensch sich das Elend kopfschüttelnd jederzeit am PC antun
Beim Ostereier-Suchen ist mir dieses nette Küken auf openclipart.org von shokunin über den Weg gelaufen … *** … Happy Easter … *** …

Ein Clip sagt mehr als tausend Worte, 12 Sekunden reichen völlig aus, um zu zeigen, was ein Bembel ist:
“Bembel – what is a Bembel?”
Das Minivideo ist für den Bembel-Channel auf der Twitter-ähnlichen Plattform 12seconds.tv entstanden, um das Video-Microblogging mit max. 12 Sekunden dort mal zu testen.
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Nachdem der “Streit” um die GEMA-Gebühren für den Aufruf eines Musikvideos bei YouTube eskaliert ist, sollten betroffene Clips nach und nach in Deutschland gesperrt werden (konnte ich noch nicht feststellen). Davon unberührt bleiben natürlich die GEMAfreien Musikstücke, von denen gibt es nämlich auch jede Menge, darunter ist einiges hörenswertes, natürlich nicht zuletzt:
“Die Schwestern der Gnade“ von The Scarlet Letter ;-)
Meist sind es Zufälle, die einen zu Webseiten und Webformaten bringen, von denen man zuvor nicht gehört und nach denen man auch nicht gesucht hat. Ein solcher führte den Bembelkandidaten just zu “Bunte Life“, einem ca. einstündigem Online-Magazin der Bunte zu entsprechend “bunten” Themen (wie “Adel verpflichtet”, “Hochzeit mal anders” oder “IT-Girls”). Am 4. März war das Thema “Neues Hobby: Bloggen, Twittern, Posten” angesagt. Nun ja, neu ist das Bloggen nun nicht gerade und Twitter kommt bei den hiesigen Medien nur mit etlicher Verspätung an, ich twitter z.B. schon seit 2007 (mittlerweile via identi.ca). (weiterlesen …)
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