Schön wär’s, wenn ich mir die Narreteien um die sog. EURO-Krise, die eigentliche eine Krise des Systems, d.h. des [Achtung! Böses Wort!], Finanz-Kapitalismus ist, anschaue, dann sind die “Narreteien” leider noch nicht am Ende:
“Nun ist der Narrheit ein Ende. Die unzähligen Lichter gestern abend waren noch ein toller Spektakel. Das Karnaval in Rom muß man gesehen haben, um den Wunsch völlig loszuwerden, es je wieder zu sehen. Zu schreiben ist davon gar nichts, bei einer mündlichen Darstellung möchte es allenfalls unterhaltend sein. Was man dabei unangenehm empfindet, daß die innere Fröhlichkeit den Menschen fehlt und es ihnen an Gelde mangelt, das bißchen Lust, was sie noch haben mögen, auszulassen. Die Großen sind ökonomisch und halten zurück, der Mittelmann unvermögend, das Volk lahm. An den letzten Tagen war ein unglaublicher Lärm, aber keine Herzensfreude. Der Himmel, so unendlich rein und schön, blickte so edel und unschuldig auf diese Possen.”
(schrieb am 20. Februar 1787 Johann Wolfgang von Goethe)
In diesem Jahr kommt er spät, aber er kommt, der Aschermittwoch, und natürlich auch im chin. Jahr des Hasen der obligate Beitrag zum Tage aus berufenem Mund:
Nun ist der Narrheit ein Ende. Die unzähligen Lichter gestern abend waren noch ein toller Spektakel. Das Karnaval in Rom muß man gesehen haben, um den Wunsch völlig loszuwerden, es je wieder zu sehen. Zu schreiben ist davon gar nichts, bei einer mündlichen Darstellung möchte es allenfalls unterhaltend sein. Was man dabei unangenehm empfindet, daß die innere Fröhlichkeit den Menschen fehlt und es ihnen an Gelde mangelt, das bißchen Lust, was sie noch haben mögen, auszulassen. Die Großen sind ökonomisch und halten zurück, der Mittelmann unvermögend, das Volk lahm. An den letzten Tagen war ein unglaublicher Lärm, aber keine Herzensfreude. Der Himmel, so unendlich rein und schön, blickte so edel und unschuldig auf diese Possen.
(schrieb am 20. Februar 1787 Johann Wolfgang von Goethe)

Pünktlich ca. 15 Minuten vor dem angemeldeten Demo-Beginn um 13 Uhr begannen die 30-40 Guttenberg-Fans in Frankfurt am Main am Karnevalssamstag an der Hauptwache ihr Transparent auszurollen, um für ihr Idol Ex-Dr. & Minister a.D. Karl Theodor zu Guttenberg zu demonstrieren. Nachdem sie ein paar Mal gegen die vermeintliche “Medienhetze” skandierten, meldeten sich die ersten Demoteilnehmer aus dem ATTAC-Spektrum zu Wort: “Auf den Bildungsstandort Deutschland scheißen, Guttenberg muß Doktor heißen!”
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“Ja, so hat es Frankfurt gern, Fastnacht unterm guten Stern” lautet das diesjährige Faschings-Motto der Fastnacht in Mainhatten, wobei es mal offen bleibt, welcher Stern gemeint sein könnte… Helau, Alaaf, Narri Narro!!!
In Politik und Wirtschaft regieren ganzjährig genügend Narren, so daß es wohl keinen großen Unterschied macht, wenn die Rathäuser in Stadt und Land gestürmt werden, in Frankfurt übrigens am Samstag, 13. Februar, um 14:11 Uhr. Am Sonntag und nicht am Rosenmontag zieht traditionell der Fastnachtszug durch die Innenstadt, am Fastnachtsdienstag um 14:31 Uhr dann in Heddernheim, “Klaa Paris”. Weitere Termine wie Große Spritzer-Sitzungen, Kreppel- und Ebbelwei-Sitzungen usw. gibt’s auf frankfurt.de

Wie heißt er denn nun, der Fasching in Frankfurt a.M., Fastnacht oder Karneval? Da gibt es also einen Grossen Rat der Karnevalsvereine, der einen Fastnachtszug veranstaltet. Naja, wohl egal, so lange das diesjährige Motto “glücklich” macht: “Tradition und Fassenacht ist das, was Frankfurt glücklich macht!”
Im Fotoreport sind noch ein paar Fotos zu sehen (weiterlesen …)
auch wenn schon alles vorbei ist, muß ich doch noch etwas zum fastnachtsumzug im frankfurter “klaa paris” nachtragen, der mainbube hat ja schon einiges zum umzug in heddernheim gepostet. besonders bei dem widrigen wetter am dienstag war die apfelweinkelterei und fachhandlung fritz walther mal wieder eine gern besuchte zuflucht. solche orte kann ich interessierten und zugereisten nur empfehlen, denn da trifft mensch dann noch das ein oder andere original und erfährt auch interessantes zur geschichte der fastnacht in “klaa paris”. wie z.b. über den netten besucher, der seit 27 jahren jeden umzug im fritz walther verbringt und dort dieses jahr seinen 50. umzug feiern konnte. daß die getränke dort wohlschmeckend sind, muß nicht besonders erwähnt werden, das ist eine selbstverständlichkeit für einen solchen ort.
fotos gibt’s auch noch, später…
Kommentar im alten Bembelkandidat-blogg.de
Na Ja wems schmeckt
Weiss ja wie hergestellt wird bin selber brauer.
Auf jeden bis als kirsch bier oder sowas ähnliches stefanRauer | 15.01.2006
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