Endlich wieder Wäldchestag, der inoffizielle Frankfurter Nationalfeiertag am “Pfingst-Dienstag” leider mit sehr bewölktem Himmel. Towel Day ist zwar erst am 25. Mai, doch ein Handtuch ist angesichts des wolkig-trüben Wetters angebracht, ansonsten viel Spaß am Oberforsthaus im Frankfurter Stadtwald und: Der Wäldchestag kennt kein Wetter :)
Wäldchestag
In Wald, da muß heut Jedes,
Zu Kutsch, zu Pferd, per Eisebah,
Zu Nache un per Pedes.
Un alle Läde un Condorn,
Die wern geschlosse; Alles!
Die Zeil leiht da, wie gottverlorn,
Un leer is selbst der Dalles!
Friedrich Stoltze 1853
Mit dem Blütenfest ist das MainÄppelHaus auf dem Lohrberg ist am Sonntag (21. April) in die neue Saison gestartet, bei immerhin frühlingshaften Temperaturen. Die Apfelblüte ist noch sehr zaghaft und zurückhaltend, die letzten Wochen waren einfach zu kalt, doch immerhin sprießen schon die ersten Apfelbäume. Wie immer eine gelungener Start ins Apfeljahr, mit zahlreichen Info-, Kunsthandwerk- und Verpflegungsständen, nicht zuletzt mit dem Riesling vom Weingut der Stadt Frankfurt, sozusagen dem Hauswein, und dem neuen “Lohrberger Schoppe”, dem fruchtigen Apfelwein des MainÄppelHauses, den gibt’s nicht nur im 5er oder 3er, sondern sogar im handlichen 1-Liter-Kanister, Handtaschenformat;)

Das Rentenalter hat er nicht erreicht, der 1961 fertiggestellte Henninger Turm in Sachsenhausen, das mit 119,5 Metern ehemals höchste Gebäude der Stadt (immerhin hatte er diesen Titel bis 1974 inne). Allen Fans des Spektakulären sei gesagt, er wird auch nicht gesprengt, er wird entkernt und Schritt für Schritt demontiert, ganz unspektakulär. In sechs Monaten soll der Henninger Turm dann verschwunden sein.
Zugegeben, wer nicht wußte, daß der Turm eigentlich einen recht profanen Ursprung als Getreidesilo für die auch nicht mehr existente Henninger-Bräu AG hatte, für den/die war der Anblick zuerst einmal gewöhnungsbedürftig. Doch der Blick vom Drehrestaurant und der Aussichtsplattform des “Frankfurter Eiffelturms” waren einmalig. Der Henninger Turm zählt zu den Wahrzeichen der Stadt und soll daher nach seinem Abriß als 130 Meter hoher Wohnturm mit 130 Luxuswohnungen, von denen es ja bekanntermaßen viel zu wenige in Frankfurt gibt, und in ähnlicher Silhouette wieder auferstehen.
Der Pariser Eiffelturm stand übrigens vor einigen Jahren einmal für einige Tage auf der Zeil: frankophile frankfurt”woche”
Der Bembel aka Bembelkandidat wünscht Euch ein Frohes Neues Jahr 2013!!!

Da das mit dem Weltuntergang weder am 21.12. noch am 31.12.2012 geklappt hat, hier nun ein “Hallo und willkommen 2013!” … machen wir das Beste draus: Ein frohes Neues Jahr aus Frankfurt oder Bankfurt, der Bembelmetropole am Main. Viel Glück, alles Gute und beste Gesundheit und dem Ebbelwoi endlich ein eigenes Museum:)
Als besonderen Neujahrswunsch 2013: allen Leidenden Milderung Ihrer Schmerzen und möglichst Befreiung von der qualvollen Pein …
Natürlich gibt es auch an diesem Neujahrstag, einer lieb gewonnen Tradition folgend, wie immer frisches, selbst gebackenes Neujahrsbrot, das in gemütlicher Runde den Mittag des Tages wohl nicht mehr erleben wird. Am Nachmittag folgt eine chinesische Tea-Time mit einer Teerose oder Teeblume 花茶. Der Neujahrsputz darf dann ruhig kommen … also morgen vielleicht;)))
22.12.1942: “Rote Kapelle”
- erste Hinrichtungen
Klebezettel der “Roten Kapelle“:
“Ständige Ausstellung
Das NAZI-PARADIES – Krieg Hunger Lüge Gestapo – Wie lange noch?“
Rote Kapelle, ein Name, den sich Gestapo und faschistische Abwehr ausdenken, um eine Gruppe kritischer Aktivisten einzukreisen und letztendlich zu ermorden. Hans Coppi ist einer der führenden Personen in diesem Zusammenschluß von Freunden und Widerständlern, die seinerzeit in Berlin agieren.
Sonnet
Die lange Winternacht will nimmer enden;
Als käm’ sie nimmermehr, die Sonne weilet;
Der Sturm mit Eulen um die Wette heulet;
Die Waffen klirren, an den morschen Wänden.
… >> weiterlesen siehe unten >> …
+ 21.12.2012: Heute KEIN Weltuntergang, der Maya-Kalender ist auch nicht am Ende und überhaupt … +
21.12.1925: “Panzerkreuzer Potemkin” uraufgeführt “Bester Film aller Zeiten”, so begeistert lautete auf der Brüsseler Weltausstellung 1958 fast einstimmig das Urteil einer internationalen Filmjury über den sowjetischen Revolutionsfilm “Panzerkreuzer Potemkin” Броненосец Потёмкин, Bronenossez) von Sergei Eisenstein. [Hier klicken, um den Film online zu sehen]
Carpe diem!
Pflücke die Stunde, wär’ sie noch so blaß,
Ein falbes Moos, vom Dunst des Moores naß,
Ein farblos Blümchen, flatternd auf der Heide;
Ach, einst von allem träumt die Seele süß,
Von allem, was, ihr eigen, sie verließ,
Und mancher Seufzer gilt entflohnem Leide.
… >> weiterlesen siehe unten >> …
20.12.1963: Auschwitz-Prozeß beginnt
“Dieser Widerwille (…) keine Zeugen, Kalter Krieg (…) Gleichgültigkeit gegenüber diesem Thema.”
Worte des Hessischen Generalstaatsanwaltes Fritz Bauer, am 20. Dezember 1963 begann in Frankfurt am Main der Auschwitz-Prozeß. Knapp 20 Jahre hatte es gedauert, bis die bundesdeutsche Justiz nach den Geschehnissen im polnischen Osviecim aktiv wurde.
-> www.fritz-bauer-institut.de
Wer sich der Einsamkeit ergibt
»Wer sich der Einsamkeit ergibt,
Ach der ist bald allein;
Ein jeder lebt, ein jeder liebt
Und läßt ihn seiner Pein.«
… >> weiterlesen siehe unten >> …
20. Dezember 1812 – Grimms Märchen: Heute vor 200 Jahren erschienen die ersten Exemplare der Kinder- und Hausmärchen der Gebrüder Grimm. Sie wurden in mehr als 170 Sprachen übersetzt und zählen zu den weitverbreitesten Büchern der Welt. Seit dem Jahr 2005 gehört die Erstausgabe der Kinder- und Hausmärchen zum Weltdokumentenerbe, ein Exemplar ist z.B. im Brüder-Grimm-Museum in Kassel zu sehen.
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Frankfurt hat die magische Zahl von 700.000 Einwohner*innen in diesem Jahr überschritten, genau am Dienstag, dem 12. Juni 2012, wurde die Marke überschritten, wie die Frankfurter Statistiker ermittelten. An diesem Tag erblickten 21 Frankfurter Babys das Erdenlicht in Mainhatten. (siehe auch frankfurt.de).
Im Jahr 2011 waren es noch offiziell gemeldete 698.333 humanoide Einwohner*innen, von denen 50,8% weiblich und 15,4% unter 18 Jahren, sowie 16,4% älter als 65 Jahre waren. Frankfurt ist bunt und multikulturell, 24,5% beträgt der Anteil von AusländerInnen an der Bevölkerung aus fast allen Ländern der Welt (170 Nationen sind vertreten). Im Jahr 2011 wurden 7.404 Geburten und 5.619 Sterbefälle registriert. Trotz des Babybooms in Frankfurt, mit einer überdurchschnittlichen Geburtenrate im Bundesvergleich, leben 53,5% der Menschen in den 377.301 Privathaushalten in einem Single-Haushalt.
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Auch hier im Blog traditionell das Große Frankfurter Geläute zum morgigen 1. Advent:
Das Grosse Frankfurter Stadtgelaeute from Bembel ::BK:: on Vimeo.
Beim “Großen Frankfurter Stadtgeläut” werden an ausgewählten Tagen im Jahr alle 50 Glocken der zehn Kirchen in der Innenstadt von Frankfurt am Main geläutet, die seit der Säkularisation 1803 Eigentum der Stadt sind.
Am heutigen Samstag vor dem 1. Advent ist das Stadtgeläute von 16.30 Uhr bis 17.00 Uhr in der Innenstadt zu hören.
Das Erinnern an die antisemitischen Pogrome, die deutschlandweit im Jahr 1938 den Auftakt der systematischen Verfolgung und Ermordung jüdisch Gläubiger Mitmenschen markiert, bekommt in diesem Jahr einmal mehr einen bitteren Beigeschmack. Denn in diesem Jahr wird auch an den rassistischen Pogrom vom August 1992 in Rostock-Lichtenhagen erinnert, und die Aufdeckung der Nazimörder des NSU und der staatlichen Verwicklungen füllt immer wieder die Schlagzeilen. In Frankfurt sorgt zudem der Fall Derege Wevelsiep aktuell für Aufregung:
Auch in Frankfurt erreichten in der Nacht vom 9. auf den 10. November 1938 die von den Nazis organisierten Novemberpogrome 1938 ihren Höhepunkt.
An der Außenseite der Mauer zum alten Jüdischen Friedhof in Frankfurt am Main sind kleine Metalltafeln mit den Namen von über 11.000 verfolgter, deportierter und ermordeter Frankfurter/innen jüdischen Glaubens angebracht, darunter z.B. auch ein Namensblock für Anne Frank.
Heute wird weltweit einmal mehr zum Blog Action Day gebloggt, das diesjährige Motto lautet “The Power of We“:
The Power of We is a celebration of people working together to make a positive difference in the world, either for their own communities or for people they will never meet half way around he world.
Dazu fällt mir spontan der Jahrestag eines “We-Protestes”, der Occupy-Proteste und der Geschichte des Occupy-Camps in Frankfurt, ein. Hierzu findet heute anlässlich des ersten Jahrestages der Occupy–Bewegung in Frankfurt eine Veranstaltung im “Theater Willy Praml/ Naxos” statt, “ABGERÄUMT UND VORBEI?“, mit Dokumentarfilm, Theater, Diskussion am 15. Oktober 2012, ab 19.30 Uhr in der Naxoshalle Frankfurt
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Es ist wieder soweit, heute wird in China das Mondfest oder Mittherbstfest (中秋节 Zhōngqiūjié) gefeiert, nach dem traditionellen chin. Mondkalender am 15. Tag des 8. Mondmonats, in diesem Jahr am 30. September, ein Tag vor dem Chinesischen Nationalfeiertag am 1. Oktober:
auch aus & in Frankfurt:
Happy Moon Festival!!!
Das besondere Highlight sind natürlich -wie immer- die sehr leckeren Mondkuchen 月饼 Yuèbǐng, entweder süß, salzig oder süß-salzig und außen in der Regel mit symbolischen chinesischen Schriftzeichen verziert. Manchmal enthält der Kuchen für Westler gewöhnungsbedürftige, salzige Eidotter, die den Vollmond symbolisieren sollen. Salziges und Süßes im Kuchen kombiniert soll dem Prinzip der Harmonie von Yin und Yang entsprechen.
Ein besonders herzlicher Gruß heute an die Sammelmappe nebenan, die sich auch jedes Jahr auf das Mondfest freut:)))
An der Konstablerwache/Zeil eröffnet NOCH ein Starbucks in Frankfurt, gegenüber des McDonald’s McCafé und in direkter Nachbarschaft zum alt eingesessenen und frisch renovierten Café Weidenweber (seit 75 Jahren Bäckerei, Konditorei und Café: “Erste Frankfurter Zeilbäckerei”) und neben dem Solberfäss’je.
Weitere Kaffeeschänken finden sich in der Umgebung, sorry, aber DAS braucht nun wirklich NIEMAND …
Manchmal erinnert mich die Ausbreitung dieser Fast-Food&Drink-Ketten an eine Seuche :(
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Nicht die französischen Riviera, dafür aber Klein-Nizza am Mainufer …
Heute findet der 1. VeggiDay in Frankfurt a.M. unter dem Motto “Frankfurt is(s)t nachhaltig” statt. Natürlich macht da der Bembelkandidat auch mit, allerdings ist hier nicht nur heute und auch nicht zum ersten Mal “VeggiDay” ;))) Von mir aus kann jeder Tag Veggi-Day sein, wenn möglich auch vegan.
Was es in der Bembelküche gibt, läßt sich anhand des Bildes unschwer erraten: lecker Blumenkohl mit Kartoffeln und dazu Gurkensalat, natürlich bio und regional vom Hof des Vertrauens;)

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