Am heutigen internationalen Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus beklagen Auschwitz-Überlebende den neuen/alten Antisemitismus.
Da in diesem Jahr der 27. Januar auf einen Sonntag fällt, findet die offizielle Gedenkveranstaltung im Bundestag in diesem Jahr erst am 30. Januar, dem 80. Jahrestag der Machtübergabe an (und nicht der Machtergreifung) von Adolf Hitler statt.
Der Holocaustgedenktag ist auf den Jahrestag der Befreiung des KZ Auschwitz-Birkenau durch die kommunistische Rote Armee im Jahr 1945 bezogen, was in der oberbayrischen Provinz bei JU- und CSU-Landeiern offenbar im Geschichtsunterricht vergessen worden ist, weswegen an diesem Tag daher über “Massenvergewaltingungen” der Roten Armee schwadroniert wird, dem tumbem Stammtisch sicher zur Freude (siehe Stephan Ebner auf Twitter@EbnerSt).
Wenn die letzen Zeitzeugen und Überlebenden der Shoa gehen, dann wandelt sich auch das Gedenken an den Holocaust (siehe dazu Deutschlandfunk).
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70. Jahrestag des Massakers von Lidice vom 9./10.Juni 1942
Marcel Reich-Ranicki wird am staatsoffiziellen Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus die Gedenkrede im Bundestag halten. (Mehr zur Rede siehe unten*)
Tage zuvor jährte sich die Wannseekonferenz zur Organisation des systematischen Massenmordes zum 70. Mal, und im Bundestag wurde eine Studie vorgestellt, die über einen fest verankerten Antisemitismus “in erheblichem Umfang” bis “in die Mitte der Gesellschaft” berichtet und daß aktuell ca. jede/r fünfte Deutsche latent antisemitisch ist. (Link zum 1. Antisemitismusbericht, PDF)
Foto: Mahnmal für die Opfer des Nationalsozialismus von Hans Wimmer am nordwestlichen Treppenturm der Paulskirche in Frankfurt am Main, Germany
Der 27. Januar 1945 war zwar leider noch nicht der Tag der Befreiung vom Hitlerfaschismus, doch der Tag der Befreiung des KZ Auschwitz durch die Rote Armee der damaligen Sowjetunion ist ein Tag des Gedenkens an die Opfer des deutschen Faschismus, ein nationaler Gedenktag insbesondere in der BRD fuer die Opfer des Nationalsozialismus im sog. Holocaust, der Shoa.
Zuerst wurde das Hauptlager Monowitz am Vormittag des 27. Januar 1945 von den Einheiten der 60. Armee der I. Ukrainischen Front unter dem Oberbefehl von Generaloberst Pawel Kurotschkin befreit.
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Hirten begruben die Sonne im kahlen Wald.
Ein Fischer zog
In härenem Netz den Mond aus frierendem Weiher.In blauem Kristall
Wohnt der bleiche Mensch, die Wang’ an seine Sterne gelehnt; Oder er neigt das Haupt in purpurnem Schlaf.Doch immer rührt der schwarze Flug der Vögel
Den Schauenden, das Heilige blauer Blumen,
Denkt die nahe Stille Vergessenes, erloschene Engel.Wieder nachtet die Stirne in mondenem Gestein;
Ein strahlenderJüngling
Erscheint die Schwester in Herbst und schwarzer Verwesung.Georg Trakl
(* 3. Februar 1887 in Salzburg; † 3. November 1914 in Krakau, Galizien)
Der Totensonntag oder Ewigkeitssonntag ist in den evangelischen Kirchen ein Gedenktag für die Verstorbenen.
Es ist der letzte Sonntag vor dem ersten Adventssonntag und somit auch gleichzeitig der letzte Sonntag des Kirchenjahres.
Das Wetter in Frankfurt war heute entsprechend trüb und diesig.
Warum Erinnern, ist Vergessen nicht irgendwann mal besser? Einen lesenswerten Beitrag hierzu hat Daniel Neumann verfaßt: Zachor – Erinnere Dich! (PDF)
Auch in Frankfurt erreichten in der Nacht vom 9. auf den 10. November 1938 die von den Nazis organisierten Novemberpogrome 1938 ihren Höhepunkt.
An der Außenseite der Mauer zum alten Jüdischen Friedhof in Frankfurt am Main sind kleine Metalltafeln mit den Namen von über 11.000 verfolgter, deportierter und ermordeter Frankfurter/innen jüdischen Glaubens angebracht, darunter z.B. auch ein Namensblock für Anne Frank.
Auf der zentralen Gedenkveranstaltung 2010 in der Paulskirche hielt Alfred Grosser eine umstrittene Gedenkrede zur Pogromnacht von 1938, wegen der zahlreichen Anfragen nach dem Manuskript hat Grosser der Stadt Frankfurt für ihr Internetportal eine nachträgliche Niederschrift der zunächst frei vorgetragenen Rede zur Verfügung gestellt, siehe im BembelBlog und via Scribd (Bembel::BK::)
Heute vor einem Jahr ist Opa Edi (Neobazi) mit Freund Hein eingeschifft, leider …
Der 27. Januar ist seit 1996 in Deutschland offizieller Gedenktag für die Opfer des Nationalsozialismus (Tag der Befreiung des KZ Auschwitz) – seit 2005 von den Vereinten Nationen etwas spezieller zum “internationalen Holocaustgedenktag” erklärt. Dieser Tag war zwar leider noch nicht der Tag der Befreiung vom Hitlerfaschismus, doch der Tag der Befreiung des KZ Auschwitz durch die Rote Armee der Sowjetunion. Es ist der Tag des Gedenkens an die Opfer des deutschen Faschismus, insbesondere in der BRD fuer die Opfer des Nationalsozialismus im sog. Holocaust, der Shoa,
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Totensonntag, auch Ewigkeitssonntag in der evangelischen Kirche genannt, ein Gedenktag für die in den letzten 12 Monaten Verstorbenen. Die Blogkerze zünde ich auch für die vor 12 Monaten Verstorbenen an, derer ich nicht nur heute gedenke. Heute ist auch der letzte Sonntag des christlichen Kirchenjahres, also eine Art Silvester, wird das irgendwie gefeiert?
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